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Märchen der Brüder Grimm: Quiz
14 Fragen · Literatur
1812 erschien in Berlin ein Buch, das die Welt verzaubern sollte: die „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm. Die beiden Sprachforscher aus Hanau wollten eigentlich alte Volksüberlieferung retten, bevor sie verschwand, und schrieben Geschichten auf, die ihnen Erzählerinnen und Erzähler aus Hessen und Westfalen vortrugen. Aus der Gelehrtenarbeit wurde eines der meistübersetzten Bücher der Welt; seit 2005 gehört es zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.
Viele Märchen kennt fast jedes Kind: Hänsel und Gretel verirren sich zum Hexenhaus, Rotkäppchen trifft im Wald den Wolf, Schneewittchen lebt bei den sieben Zwergen, Aschenputtel verliert ihren Schuh, Rapunzel lässt ihr Haar herunter, und Dornröschen schläft hundert Jahre. Rumpelstilzchen spinnt Stroh zu Gold, der Froschkönig holt die Kugel aus dem Brunnen, und die Bremer Stadtmusikanten verjagen die Räuber.
Die Originale sind oft rauer als die bekannten Filme: Aschenputtels Stiefschwestern hacken sich Zeh und Ferse ab, der Frosch wird an die Wand geworfen, und die Grimms überarbeiteten ihre Sammlung bis 1857 immer wieder. Manche Geschichte flog sogar hinaus, wie der gestiefelte Kater, weil sie zu französisch war. Dazu kommen das tapfere Schneiderlein, der Fischer und seine Frau, die sechs Schwäne und die goldene Gans. Erkennen Sie die Märchen an einer einzigen Szene?
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