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Akkorde: Septakkorde lernen
12 Fragen · Musik
Vier Töne statt drei: Der Septakkord ist ein Dreiklang, auf den noch eine Terz gestapelt wird. Genau dieser vierte Ton macht den Unterschied: er bringt eine Reibung hinein, die nach Auflösung verlangt und der Musik ihre Vorwärtsbewegung gibt.
Der wichtigste Vertreter ist der Dominantseptakkord: ein Dur-Dreiklang plus kleine Septime, bei C7 also C-E-G-B. Er ist der klassische Spannungsakkord schlechthin. G7 etwa drängt fast zwangsläufig zurück nach C-Dur: in der Harmonielehre löst sich die Dominante in die Tonika auf, und auf diesem Sog beruht ein Großteil der abendländischen Musik. In diesem Paket lernst du die Septakkorde aller Grundtöne mit ihren jeweiligen Tönen kennen, von Des7 über Es7 und Fis7 bis zu As7 und H7.
Im Jazz sind Septakkorde übrigens die Regel und nicht die Ausnahme: schlichte Dreiklänge klingen dort beinahe nackt. Und der Blues lebt geradezu von ihnen: Sein bittersüßer Klang entsteht, weil dort auch die Tonika als Septakkord gespielt wird.
Wusstest du, dass die kleine Septime zehn Halbtöne umfasst? Sie ist der Reibungston, der den ganzen Akkord in Bewegung hält.
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