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Erich Kästner lernen
9 Fragen · Literatur
Erich Kästner (1899 bis 1974) ist einer der beliebtesten deutschen Kinderbuchautoren: „Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“ und „Das fliegende Klassenzimmer“ kennen Generationen. Zugleich war er ein scharfer Satiriker und Lyriker der Weimarer Republik. Die Nazis verbrannten seine Bücher, er selbst blieb jedoch in Deutschland und beobachtete die Bücherverbrennung sogar aus der Menge.
Gut zu wissen: Eine Kinderbande jagt einen Dieb quer durch Berlin: ein moderner Großstadt-Kinderroman. Das Buch wurde immer wieder verfilmt und in Dutzende Sprachen übersetzt. Zwei getrennte Zwillinge treffen sich zufällig im Ferienlager und tauschen die Rollen. Hollywood machte daraus unter anderem „Ein Zwilling kommt selten allein“. Seine „Gebrauchslyrik“ hielt der Weimarer Gesellschaft schonungslos den Spiegel vor. Auch der Erwachsenenroman „Fabian“ stammt von ihm. Kästner erlebte die Bücherverbrennung in Berlin aus der Menge mit. Anders als viele Kollegen blieb er in Deutschland und veröffentlichte im Ausland.
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