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J. K. Rowling lernen
13 Fragen · Literatur
Joanne Rowling, 1965 im englischen Yate geboren, hat die Grundidee ihres Lebens 1990 in einem verspäteten Zug von Manchester nach London: Ein Junge, der nicht weiß, dass er ein Zauberer ist, besucht eine Schule für Hexerei. Ohne Stift im Gepäck denkt sie stundenlang und beginnt noch am selben Abend zu schreiben. Die folgenden Jahre sind hart: Umzug nach Portugal, gescheiterte Ehe, Rückkehr nach Edinburgh als alleinerziehende Mutter, die von Sozialhilfe lebt und in Cafés schreibt, während die Tochter im Kinderwagen schläft.
Zwölf Verlage lehnen das Manuskript ab: erst Bloomsbury greift zu, angeblich weil die achtjährige Tochter des Verlegers das Probekapitel verschlingt. „Harry Potter und der Stein der Weisen" (1997) startet mit 500 gedruckten Exemplaren; am Ende werden es mit sechs Fortsetzungen über 600 Millionen Bücher in rund 80 Sprachen: die meistverkaufte Buchreihe der Geschichte. Der Waisenjunge mit der Blitznarbe, der im Schrank unter der Treppe wohnt und mit elf nach Hogwarts kommt, macht Lesen für eine ganze Generation zum Ereignis: Mitternachtsverkäufe mit kostümierten Kindern vor den Buchläden, Warteschlangen um ganze Häuserblocks. Ron, Hermine, Dumbledore, Snape und der dunkle Lord Voldemort („Du-weißt-schon-wer") wurden Weltfiguren wie Quidditch, Muggel und der „Tagesprophet" Weltvokabeln.
Den Verlagsnamen „J. K." wählte der Verlag, damit Jungen nicht abgeschreckt würden: das K. borgte sich Joanne von Großmutter Kathleen. Später schrieb Rowling als „Robert Galbraith" Kriminalromane um den Detektiv Cormoran Strike. Ihre Äußerungen zu Transgender-Themen machten sie ab 2019 zur umstrittenen Person öffentlicher Debatten.
Wusstest du, dass Rowling als erste Autorin der Welt durch Bücher zur Milliardärin erklärt wurde und den Status wieder verlor, auch weil sie so viel spendete?
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