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Basketball-Legenden lernen
9 Fragen · Sport
Basketball ist ein Sport der großen Namen und kaum ein Spiel hat so viele Persönlichkeiten hervorgebracht, die weit über das Spielfeld hinaus berühmt wurden. Die NBA lebte in den 1980ern von einem Duell: Magic Johnson mit den LA Lakers und ihrem „Showtime“-Basketball gegen Larry Bird und die Boston Celtics. Ihre Rivalität machte die Liga populär wie nie, und als Magic 1991 wegen einer HIV-Infektion seine Karriere abrupt beendete, half er, Vorurteile über die Krankheit abzubauen.
Davor hatten die Center das Spiel geprägt. Wilt Chamberlain erzielte 1962 als bislang Einziger 100 Punkte in einem NBA-Spiel; ein Abend, von dem es kein Video gibt, nur Fotos und Tonaufnahmen. Kareem Abdul-Jabbar wurde mit seinem „Skyhook“ sechsmal Meister und sechsmal MVP und hielt jahrzehntelang den Punkterekord der Liga. Dann kam Michael Jordan: sechs Titel mit den Chicago Bulls, Spitzname „His Airness“, dabei als Schüler zunächst nicht ins erste Highschool-Team gewählt.
Um die Jahrtausendwende holten die Lakers von 2000 bis 2002 drei Titel in Folge, getragen vom übermächtigen Shaquille O'Neal und dem jungen Kobe Bryant, der „Black Mamba“, der 2006 in einem Spiel 81 Punkte erzielte und 2020 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam. In San Antonio blieb Tim Duncan 19 Jahre bei den Spurs und verdiente sich mit perfekten Grundlagen den Namen „The Big Fundamental“. Und auch Deutschland hat seine Legende: Dirk Nowitzki, 21 Jahre in Dallas, führte die Mavericks 2011 zum NBA-Titel, mit einem Fadeaway auf einem Bein, den kaum jemand verteidigen konnte.
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