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Billie Jean King lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Billie Jean King wird 1943 in Kalifornien geboren und wird zu einer der besten Tennisspielerinnen ihrer Zeit. Sie gewinnt zahlreiche Grand-Slam-Titel und dominiert das Damentennis über viele Jahre. Doch ihre größte Bedeutung liegt außerhalb des reinen Sports: King wird zur unermüdlichen Kämpferin für die Gleichberechtigung der Frauen.
In den frühen 1970er-Jahren verdienen Tennisspielerinnen einen Bruchteil dessen, was ihre männlichen Kollegen bekommen. King setzt sich vehement für gleiches Preisgeld ein und droht sogar mit einem Boykott. 1973 erreicht sie, dass die US Open als erstes großes Turnier Männern und Frauen dasselbe Preisgeld zahlen. Im selben Jahr ist sie treibende Kraft bei der Gründung einer eigenen Frauen-Tennistour.
Weltberühmt wird 1973 der „Battle of the Sexes", der „Kampf der Geschlechter": Der ehemalige Spitzenspieler Bobby Riggs behauptet lautstark, selbst als über 50-Jähriger jede Frau schlagen zu können. Vor Millionenpublikum im Fernsehen fordert King ihn heraus und gewinnt klar. Ihr Sieg wird zu einem Symbol dafür, dass Frauen im Sport ernst zu nehmen sind.
Billie Jean King bekennt sich später offen zu ihrer Homosexualität und wird zu einer wichtigen Stimme für die Rechte queerer Menschen. Bis heute engagiert sie sich für Chancengleichheit im Sport und in der Gesellschaft. Nach ihr ist das große Tennisstadion der US Open benannt: eine Ehrung für eine Frau, die den Sport und weit darüber hinaus veränderte.
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