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Emma Watson lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Emma Watson wird 1990 in Paris geboren und wächst in England auf. Mit gerade einmal neun Jahren wird sie aus tausenden Kindern für eine Rolle ausgewählt, die ihr Leben verändert: Hermine Granger in den Verfilmungen von „Harry Potter". Über zehn Jahre und acht Filme hinweg wächst sie vor den Augen eines Millionenpublikums heran und macht die kluge, bücherverliebte Hermine zu einer der beliebtesten Figuren der Reihe.
Anders als viele Kinderstars lässt sich Watson vom Ruhm nicht von der Bildung abbringen. Während der Dreharbeiten macht sie ihren Schulabschluss und studiert anschließend englische Literatur an der renommierten Brown University in den USA: ein Studium, das sie mit dem Bachelor abschließt. Nach „Harry Potter" nimmt sie bewusst vielfältige Rollen an, etwa in „Vielleicht lieber morgen", „Die Schöne und das Biest" und „Little Women".
Besonders bekannt wird Watson für ihr Engagement für die Gleichberechtigung der Geschlechter. 2014 wird sie UN-Sonderbotschafterin für Frauen (UN Women) und startet die Kampagne „HeForShe", die Männer und Jungen einlädt, sich aktiv für Gleichberechtigung einzusetzen. Ihre Rede vor den Vereinten Nationen findet weltweit große Beachtung.
Watson gilt als eine Stimme, die Prominenz gezielt für gesellschaftliche Themen nutzt: von Frauenrechten über nachhaltige Mode bis zu Bildung. Sie steht damit für eine Generation von Schauspielerinnen, die ihre Bekanntheit nicht nur auf der Leinwand, sondern auch als Aktivistinnen einsetzen.
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