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Königin Elisabeth II. lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Elizabeth wird 1926 als Prinzessin geboren, doch eigentlich ist sie nicht für den Thron bestimmt. Das ändert sich 1936, als ihr Onkel Edward VIII. abdankt, um eine geschiedene Amerikanerin zu heiraten: Plötzlich wird Elizabeths Vater König und die kleine „Lilibet" die Thronfolgerin. Im Zweiten Weltkrieg dient sie als junge Frau in der Armee, lernt Lastwagen zu reparieren, und heiratet 1947 Prinz Philip.
1952 stirbt ihr Vater, und mit nur 25 Jahren wird Elizabeth Königin. Ihre feierliche Krönung 1953 ist das erste britische Krönungszeremoniell, das im Fernsehen übertragen wird: ein Symbol für den Beginn eines neuen Medienzeitalters. Über sieben Jahrzehnte wird sie das öffentliche Gesicht Großbritanniens und des Commonwealth bleiben.
Elizabeth erlebt als Staatsoberhaupt einen tiefgreifenden Wandel der Welt: das Ende des britischen Kolonialreichs, den Kalten Krieg, die Digitalisierung. 15 britische Premierminister (von Winston Churchill bis in die 2020er Jahre) amtieren während ihrer Regentschaft. Als konstitutionelle Monarchin regiert sie nicht selbst, sondern steht für Kontinuität, Pflichtgefühl und Zurückhaltung; ihre eigenen politischen Ansichten behält sie stets für sich.
2022 stirbt Elisabeth II. mit 96 Jahren: nach über 70 Jahren auf dem Thron als am längsten regierende Monarchin der britischen Geschichte. Ihr Sohn Charles folgt ihr als König nach. Für Millionen Menschen weltweit war sie eine Konstante über Generationen hinweg: eine Königin, die fast ein ganzes Zeitalter überspannte.
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