📚
Malala Yousafzai lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Malala Yousafzai wird 1997 im Swat-Tal in Pakistan geboren, als Tochter eines Lehrers, der eine Schule leitet und seiner Tochter früh die Liebe zur Bildung vermittelt. Doch in ihrer Region gewinnen radikale Taliban an Macht, die Mädchen den Schulbesuch verbieten und Schulen zerstören. Schon als Elfjährige beginnt Malala, unter einem Decknamen ein Blog-Tagebuch für die BBC zu schreiben, in dem sie das Leben unter dieser Bedrohung schildert.
Je bekannter sie wird, desto mutiger tritt sie auf (bald offen und mit ihrem eigenen Namen) und fordert das Recht aller Mädchen auf Bildung. 2012 verüben Taliban-Kämpfer ein Attentat auf sie: Auf dem Heimweg im Schulbus wird die 15-Jährige durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzt. Sie überlebt schwer verwundet, wird zur Behandlung nach Großbritannien gebracht und erholt sich: doch zum Schweigen bringt der Anschlag sie nicht. Im Gegenteil.
Malala wird zur weltweiten Stimme für Mädchenbildung. An ihrem 16. Geburtstag hält sie eine berühmte Rede vor den Vereinten Nationen; ihr Satz „Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern" geht um den Globus. 2014 erhält sie als bis dahin jüngste Preisträgerin überhaupt den Friedensnobelpreis, mit gerade 17 Jahren.
Mit ihrer Stiftung, dem Malala Fund, setzt sie sich weiter für die Bildung von Mädchen ein. Sie studiert an der Universität Oxford und wird zu einem der bekanntesten Gesichter des weltweiten Kampfes um Bildung; ein Beweis dafür, dass auch eine sehr junge Stimme Großes bewegen kann.
Kostenlos üben
In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.