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Marilyn Monroe lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Norma Jeane Mortenson wird 1926 in Los Angeles geboren und wächst in einer schwierigen Kindheit auf; die Mutter ist psychisch krank, das Mädchen kommt in Pflegefamilien und Waisenhäuser. Als junge Frau arbeitet sie in einer Rüstungsfabrik, wo ein Fotograf sie entdeckt. Aus dem Fotomodell Norma Jeane wird bald „Marilyn Monroe": neuer Name, blond gefärbte Haare und der Beginn einer beispiellosen Karriere.
In den 1950er-Jahren steigt Monroe zum größten weiblichen Filmstar Hollywoods auf. In Komödien wie „Blondinen bevorzugt", „Das verflixte 7. Jahr" und „Manche mögen's heiß" spielt sie mit komödiantischem Timing die naive, glamouröse Blondine: eine Rolle, die zum Klischee wurde und ihr zugleich zum Verhängnis. Die Szene, in der ihr weißes Kleid über einem U-Bahn-Schacht hochweht, gehört zu den berühmtesten Bildern des 20. Jahrhunderts.
Hinter der strahlenden Fassade kämpft Monroe um Anerkennung als ernsthafte Schauspielerin. Sie geht nach New York, studiert am renommierten Actors Studio und gründet eine eigene Filmproduktionsfirma: ein für einen weiblichen Star der Zeit ungewöhnlich selbstbestimmter Schritt. Ihre Ehen, unter anderem mit dem Baseballstar Joe DiMaggio und dem Dramatiker Arthur Miller, stehen unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit.
1962 stirbt Marilyn Monroe mit nur 36 Jahren an einer Überdosis Schlafmittel; ihr Tod gilt bis heute als vermutlicher Suizid und ist von Spekulationen umrankt. Sie wurde zur Ikone: Symbol von Glamour, aber auch von der Einsamkeit hinter dem Ruhm.
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