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Pionierinnen & Sport lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Dieses Paket versammelt Frauen, die irgendwo die Ersten waren, und fast immer dort, wo niemand mit ihnen gerechnet hatte: in der Luft, auf dem Meer, im Hochgebirge, auf dem Schlachtfeld, auf dem Tennisplatz.
Amelia Earhart überquerte 1932 als erste Frau allein den Atlantik und verschwand fünf Jahre später über dem Pazifik, ein Rätsel, das bis heute ungelöst ist. Junko Tabei, die als Kind als kränklich galt, stand 1975 als erste Frau auf dem Mount Everest, wenige Tage nachdem sie eine Lawine überlebt hatte. Zheng Yi Sao befehligte vor der chinesischen Küste Zehntausende Piraten und starb, anders als fast alle von ihnen, reich und in ihrem Bett, nachdem sie mit dem Kaiser eine Amnestie ausgehandelt hatte. Eleonore Prochaska, die „Potsdamer Jeanne d’Arc“, kämpfte 1813 als Mann verkleidet gegen Napoleon; ihr Geheimnis kam erst heraus, als sie tödlich verwundet wurde.
Im Sport ist die Liste ebenso hartnäckig. Billie Jean King gewann 1973 vor einem Millionenpublikum den „Kampf der Geschlechter“ und setzte durch, dass ein Grand-Slam-Turnier Frauen und Männern endlich dasselbe Preisgeld zahlte. Steffi Graf holte 1988 den bis heute einzigen Golden Slam. Serena Williams gewann 2017 die Australian Open, während sie in der achten Woche schwanger war. Simone Biles turnt Elemente, die ihren Namen tragen. Und Diana Nyad schwamm mit 64 Jahren von Kuba nach Florida, im fünften Anlauf und 35 Jahre nach dem ersten.
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