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Serena Williams lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Serena Williams wird 1981 in den USA geboren und wächst in Compton auf, einem von Armut und Gewalt geprägten Stadtteil von Los Angeles. Ihr Vater trainiert sie und ihre ältere Schwester Venus schon als kleine Kinder auf öffentlichen Tennisplätzen, mit dem kühnen Ziel, zwei Weltklasse-Spielerinnen zu formen. Der Plan geht auf: Beide Schwestern erobern die Tenniswelt.
Serena entwickelt sich zur dominierendsten Spielerin ihrer Ära. Mit ihrem kraftvollen Aufschlag und ihrer unbändigen Willensstärke gewinnt sie 23 Grand-Slam-Titel im Einzel: mehr als jede andere Spielerin in der Profi-Ära. Über zwei Jahrzehnte steht sie an der Weltspitze, oft im Duell mit ihrer Schwester Venus, mit der sie zugleich zahlreiche Doppeltitel und olympische Goldmedaillen holt.
Besonders bemerkenswert: 2017 gewinnt sie die Australian Open, während sie in den ersten Wochen schwanger ist. Nach der schwierigen Geburt ihrer Tochter, bei der es lebensbedrohliche Komplikationen gibt, kehrt sie auf den Platz zurück und spielt weiter an der Spitze mit. Ihre Offenheit über die Gefahren der Geburt lenkt Aufmerksamkeit auf die Gesundheitsrisiken schwarzer Mütter.
Als schwarze Frau in einem lange von Weißen dominierten Sport ist Serena Williams weit mehr als eine Rekordspielerin. Sie ist ein globales Symbol für Stärke, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen; eine Athletin, die die Grenzen dessen, was möglich schien, immer wieder verschob und Generationen von jungen Frauen inspiriert.
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