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Simone Biles lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Simone Biles wird 1997 in den USA geboren und wächst nach einer schwierigen frühen Kindheit bei ihren Großeltern auf, die sie adoptieren. Mit sechs Jahren entdeckt sie beim Ausflug in eine Turnhalle ihre Leidenschaft und ein außergewöhnliches Talent. Trotz ihrer kleinen Körpergröße, oder gerade wegen ihrer enormen Kraft und Sprungkraft, wird sie zur dominierenden Turnerin ihrer Generation.
Biles turnt Elemente, die vor ihr niemand gewagt hat. Sprünge und Übungen von so hohem Schwierigkeitsgrad, dass gleich mehrere Turnelemente offiziell nach ihr benannt sind: wer sie zeigt, turnt „einen Biles". Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gewinnt sie eine beispiellose Zahl an Medaillen und gilt vielen als beste Turnerin der Geschichte.
2021, bei den Olympischen Spielen in Tokio, trifft sie eine mutige Entscheidung, die weltweit diskutiert wird: Mitten im Wettkampf zieht sie sich zurück, weil sie ein gefährliches Orientierungsproblem in der Luft (die sogenannten „Twisties") und ihre mentale Gesundheit über den Medaillengewinn stellt. Damit macht sie das Thema psychische Gesundheit im Leistungssport auf eindrucksvolle Weise sichtbar.
Sie kehrt stärker zurück und feiert weitere große Erfolge. Simone Biles steht damit nicht nur für sportliche Höchstleistung, sondern auch für den Mut, auf sich selbst zu achten. Sie hat gezeigt, dass wahre Stärke auch bedeuten kann, Grenzen zu setzen und ist so zu einem Vorbild weit über den Sport hinaus geworden.
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