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Zendaya lernen
10 Fragen · Gesellschaft & Alltag
Zendaya Maree Stoermer Coleman wird 1996 in Oakland, Kalifornien, geboren. Ihr Vorname bedeutet in der Sprache Shona so viel wie „danken". Als Kind steht sie am Theater ihrer Mutter auf der Bühne, arbeitet als Model und Tänzerin und wird als Teenager beim Kindersender Disney Channel bekannt: ein klassischer Start, aus dem viele Karrieren nie hinauswachsen. Zendaya gelingt genau das.
Den Sprung zur ernstzunehmenden Schauspielerin schafft sie mit der HBO-Serie „Euphoria", in der sie eine drogenabhängige Jugendliche spielt. Für diese Rolle gewinnt sie 2020 als bis dahin jüngste Gewinnerin überhaupt den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie und wiederholt den Erfolg später ein weiteres Mal. Parallel wird sie durch Blockbuster zum Weltstar: als MJ in den „Spider-Man"-Filmen und als Chani in Denis Villeneuves „Dune".
Neben der Schauspielerei ist Zendaya eine gefeierte Stilikone. Auf roten Teppichen setzt sie mit ihrem langjährigen Stylisten immer wieder mutige Mode-Statements und gilt als eine der einflussreichsten Modefiguren ihrer Generation. Zugleich äußert sie sich zu gesellschaftlichen Themen wie Diversität und Repräsentation in Hollywood.
Mit gerade Mitte zwanzig hat Zendaya bereits erreicht, wovon viele Schauspielerinnen ein Leben lang träumen: kritische Anerkennung, kommerzieller Erfolg und die Freiheit, ihre Projekte selbst zu wählen. Sie steht für eine junge Generation, die vom Kinderstar zum ernsthaften Kino- und Kulturphänomen aufsteigt.
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