Woher hat der bekannteste Kurzhaarschnitt für Frauen seinen Namen?
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vom englischen „to bob“: stutzen
Vom englischen „to bob“, also stutzen oder kürzen.
💡 Wusstest du? Der Schnitt endet auf Kinnhöhe und war um 1920 ein Skandal.
16 Fragen · Mode & Design
Frisuren sind das schnellste Signal, das ein Mensch senden kann: schneller als Kleidung, denn niemand sieht zuerst die Schuhe. Wer 1920 den Bubikopf trug, konnte deswegen die Stellung verlieren; wer 1985 einen Vokuhila hatte, war einfach modern. Dieses Paket erzählt, woher die Namen kommen und was hinter ihnen steckt: dass der Bob vom englischen „to bob“ (stutzen) heißt, dass Vokuhila schlicht für „vorne kurz, hinten lang“ steht und im Englischen nach einem Fisch benannt ist, dass Karl Nessler 1906 die Dauerwelle vorstellte und dabei zweimal die Kopfhaut seiner Frau verbrannte, dass die Sitcom „Friends“ den meistkopierten Schnitt der 1990er hervorbrachte und dass die rot-weiße Säule vor Barbierläden an eine Zeit erinnert, in der der Barbier auch Zähne zog und zur Ader ließ. Dazu die Zahlen, die man ahnt, aber nicht weiß: rund 100.000 Haare auf dem Kopf, ein Zentimeter Wachstum im Monat, Keratin als Baustoff: dasselbe Material, aus dem Hufe und Federn bestehen. Und zum Schluss das Werkzeug: Mit der heißen Brennschere legte Marcel Grateau ab 1872 jene Wellen, die als „Marcel-Welle“ vier Jahrzehnte lang die Damenfrisur prägten.
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vom englischen „to bob“: stutzen
Vom englischen „to bob“, also stutzen oder kürzen.
💡 Wusstest du? Der Schnitt endet auf Kinnhöhe und war um 1920 ein Skandal.
vorne kurz, hinten lang
Für „vorne kurz, hinten lang“.
💡 Wusstest du? Im Englischen heißt die Frisur „Mullet“: nach einem Fisch.
der Bubikopf
Der Bubikopf.
💡 Wusstest du? Wer ihn trug, galt als modern: manche Arbeitgeber kündigten deswegen.
Karl Nessler
Der deutsche Friseur Karl Nessler.
💡 Wusstest du? Seine ersten Versuche machte er an seiner Frau: zweimal verbrannte er ihr die Kopfhaut.
Friends
Die Sitcom „Friends“.
💡 Wusstest du? Jennifer Aniston selbst nannte den Schnitt später „die hässlichste Frisur, die ich je gesehen habe“.
Madame de Pompadour
Madame de Pompadour.
💡 Wusstest du? Zweihundert Jahre später trug Elvis Presley dieselbe Grundform.
rund einen Zentimeter im Monat
Rund einen Zentimeter im Monat.
💡 Wusstest du? Für Haar bis zur Hüfte braucht man deshalb gut sechs Jahre.
rund 100.000
Rund 100.000.
💡 Wusstest du? Bis zu hundert davon fallen täglich aus: das ist völlig normal.
aus Keratin
Aus Keratin, einem Hornprotein.
💡 Wusstest du? Dasselbe Material bildet auch Fingernägel, Hufe und Federn.
aus dem Französischen
Aus dem Französischen: von „friser“, kräuseln.
💡 Wusstest du? Ursprünglich meinte es nur gelocktes, nicht jedes gerichtete Haar.
Mohawk
Mohawk.
💡 Wusstest du? Beide Namen gehen auf nordamerikanische Völker zurück; historisch belegt ist die Frisur aber eher bei den Pawnee.
die Allongeperücke
Die Allongeperücke.
💡 Wusstest du? Ludwig XIV. führte sie ein, weil sein eigenes Haar früh licht wurde.
ein Haarersatz für eine Teilglatze
Ein Haarersatz, der nur eine kahle Stelle bedeckt.
💡 Wusstest du? Anders als die Perücke ersetzt es nicht das ganze Kopfhaar.
die Brennschere
Die Brennschere.
💡 Wusstest du? Die damit gelegte „Marcel-Welle“ prägte vier Jahrzehnte lang das Bild der Damenfrisur.
der Bader (Barbier)
Der Bader beziehungsweise Barbier.
💡 Wusstest du? Er zog Zähne, führte Aderlässe durch und versorgte Wunden.
für Blut und Verbandstoff
Für das Blut und die weißen Binden des Aderlasses.
💡 Wusstest du? Die Patienten hielten dabei eine Stange fest, damit die Adern hervortraten.
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