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9 Fragen · Wirtschaft

Wer morgens die Nachrichten hört, bekommt Wirtschaft im Minutentakt serviert: Der DAX hat nachgegeben, die Zentralbank denkt über den Leitzins nach, Fachleute warnen vor einer Rezession. Hinter diesen Schlagworten stecken erstaunlich einfache Ideen und wer sie kennt, versteht plötzlich, warum ein einziger Satz aus Frankfurt die Kreditraten von Millionen Menschen verändern kann. Fangen wir bei den Unternehmen an. Die meisten Firmen in Deutschland sind eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, kurz GmbH: eine deutsche Erfindung von 1892, bei der die Eigentümer nur mit dem Firmenvermögen haften. Große Konzerne gehen dagegen an die Börse, und der bekannteste deutsche Aktienindex, der DAX, bündelt heute die 40 größten von ihnen. Läuft das Geschäft, gibt es eine Gewinnausschüttung an die Aktionäre: die Dividende. Manche Firmen zahlen sie seit Jahrzehnten ohne Pause und heißen deshalb „Dividendenaristokraten“. Gilt dagegen „ein Anbieter beherrscht den Markt“, spricht man von einem Monopol und die Kartellbehörden schauen genau hin. Auch die Gesamtwirtschaft hat ihre Messlatten. Die Arbeitslosenquote zeigt den Anteil der Erwerbslosen an allen Erwerbspersonen; schrumpft die Wirtschaft zwei Quartale in Folge, ist von Rezession die Rede. Gegensteuern kann die Zentralbank über den Leitzins, also den Zins für Banken bei der Zentralbank: Steigt er, werden Kredite teurer. Das spürt jeder, der ein Haus kauft, denn dafür braucht es meist eine Hypothek: ein durch eine Immobilie besichertes Darlehen. Und ganz am Ende steht ein Papier, das fast aus der Mode gekommen ist: der Scheck, dessen Vorläufer schon in der Antike Geld von einer Hand in die andere wandern ließen.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

Alle Fragen mit Lösung

Was ist eine Dividende?

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Gewinnausschüttung

Eine Dividende ist der Teil des Gewinns, den ein Unternehmen an seine Aktionäre auszahlt. Wie hoch sie ausfällt, beschließt in der Regel die Hauptversammlung.

💡 Wusstest du? Manche Firmen zahlen seit Jahrzehnten ohne Unterbrechung Dividende: Anleger nennen sie „Dividendenaristokraten“.

Wie nennt man eine länger anhaltende wirtschaftliche Abschwächung?

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Rezession

Von einer Rezession spricht man üblicherweise, wenn die Wirtschaft zwei Quartale in Folge schrumpft. Typisch sind sinkende Produktion, Investitionen und oft steigende Arbeitslosigkeit.

💡 Wusstest du? Eine besonders lange, tiefe Rezession nennt man Depression, wie die „Große Depression“ ab 1929.

Was misst die Arbeitslosenquote?

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Anteil der Erwerbslosen

Die Arbeitslosenquote setzt die Zahl der Arbeitslosen ins Verhältnis zu allen Erwerbspersonen. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Lage am Arbeitsmarkt.

💡 Wusstest du? Wer nicht aktiv sucht (z. B. Studierende oder Rentner), zählt nicht als arbeitslos.

Wie heißt der bekannteste deutsche Aktienindex?

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DAX

Der DAX bündelt die Aktien der 40 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands und zeigt so die Stimmung an der Börse. Er startete 1988 bei 1000 Punkten.

💡 Wusstest du? 2021 wurde er von 30 auf 40 Unternehmen erweitert.

Was ist eine Hypothek?

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durch eine Immobilie besichertes Darlehen

Bei einer Hypothek dient eine Immobilie als Sicherheit für einen Kredit. Zahlt der Schuldner nicht, kann die Bank die Immobilie verwerten.

💡 Wusstest du? Die meisten Menschen finanzieren ihren Hauskauf über Jahrzehnte mit einer solchen Baufinanzierung.

Was versteht man unter dem Leitzins?

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Zins für Banken bei der Zentralbank

Der Leitzins ist der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der Zentralbank Geld leihen. Über ihn steuert die Zentralbank indirekt Kreditkosten und Inflation.

💡 Wusstest du? Erhöht sie den Leitzins, werden Kredite teurer: das bremst Wirtschaft und Preisanstieg.

Was ist ein Monopol?

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ein Anbieter beherrscht den Markt

Bei einem Monopol beherrscht ein einziger Anbieter den Markt und hat kaum Konkurrenz. Er kann Preise weitgehend selbst festsetzen.

💡 Wusstest du? Deshalb überwachen Kartellbehörden den Wettbewerb und können Fusionen sogar verbieten.

Wofür steht die Abkürzung 'GmbH'?

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Bei einer GmbH haften die Eigentümer nur mit dem Firmenvermögen, nicht mit ihrem Privatvermögen. Zur Gründung braucht man mindestens 25.000 Euro Stammkapital.

💡 Wusstest du? Die GmbH wurde 1892 in Deutschland erfunden und später weltweit nachgeahmt.

Wie heißt das Papier, mit dem man eine Bank zur Auszahlung eines Betrags auffordert?

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Scheck

Ein Scheck ist eine schriftliche Anweisung an eine Bank, einen bestimmten Betrag auszuzahlen. In vielen Ländern wurde er weitgehend von Karten und Überweisungen abgelöst.

💡 Wusstest du? Vorläufer des Schecks gab es schon in der Antike und im mittelalterlichen Bankwesen.

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