🚑
Erste Hilfe: Was tun im Notfall? lernen
21 Fragen · Gesundheit & Medizin
Die meisten Menschen wissen, dass sie im Notfall die 112 wählen sollen. Was danach kommt, ist die eigentliche Frage und genau in diesen Minuten entscheidet sich oft alles: Der Rettungsdienst braucht im Schnitt mehrere Minuten, das Gehirn ohne Sauerstoff nur drei. Wer in dieser Lücke etwas tut, kann Leben retten. Wer nichts tut, verschenkt sie.
Die gute Nachricht: Man muss dafür erstaunlich wenig können. Die Leitlinien für Wiederbelebung wurden 2025 überarbeitet und ausdrücklich vereinfacht: seit Januar 2026 sind sie Standard in allen Kursen. Ihre Kernbotschaft an Laien lautet: Fang an. Wer sich mit dem Beatmen unsicher fühlt, drückt einfach durchgehend; das ist ausdrücklich in Ordnung und rettet ebenso. Der einzige echte Fehler ist, gar nichts zu tun und wer nach bestem Wissen hilft, haftet nach deutschem Recht nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
In diesem Paket geht es deshalb nicht um Fachbegriffe, sondern um Handgriffe: Was tue ich bei einem allergischen Schock, was bei einem Krampfanfall, was bei einer starken Blutung? Warum bringt man einem Bewusstlosen nichts zu trinken, warum darf man beim Verschlucken nicht sofort zum Heimlich-Griff greifen, und warum ist ausgerechnet Nasenbluten mit zurückgelegtem Kopf eine schlechte Idee? Viele der Antworten sind Kleinigkeiten: die man aber im Ernstfall parat haben muss, weil zum Nachlesen keine Zeit bleibt.
Wichtig, bevor es losgeht: Dieses Paket ist eine Gedächtnisstütze, keine medizinische Anleitung und erst recht kein Ersatz für einen Erste-Hilfe-Kurs; die Handgriffe muss man einmal gemacht haben, um sie zu können. Es folgt den Leitlinien des European Resuscitation Council (Stand 2025) und den Empfehlungen des Deutschen Roten Kreuzes; im Ernstfall gilt trotzdem immer, was die Leitstelle am Telefon sagt. Sie sieht die Lage, ein Quiz nicht.
Kostenlos üben
In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.