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Adolf Hitler lernen
12 Fragen · Geschichte
Adolf Hitler, 1889 im österreichischen Braunau am Inn geboren, war der Diktator des nationalsozialistischen Deutschlands: verantwortlich für den verheerendsten Krieg der Geschichte und für den Völkermord an den europäischen Juden.
Nichts in seiner Jugend deutete auf Macht hin. In Wien wollte er Malerei studieren, fiel zweimal durch die Aufnahmeprüfung der Akademie und hielt sich mit Postkartenbildern über Wasser. Den Ersten Weltkrieg erlebte er als Meldegänger in der Bayerischen Armee; die Niederlage von 1918 empfand er als Verrat. In München stieg er zum Anführer der NSDAP auf, putschte 1923 erfolglos und schrieb in der Haft in Landsberg „Mein Kampf“: Rassenhass und Eroberungspläne standen dort schwarz auf weiß.
In der Wirtschaftskrise wurde seine Partei zur stärksten Kraft. Am 30. Januar 1933 ernannte ihn Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler, und binnen Wochen zerschlug Hitler die Demokratie: Das Ermächtigungsgesetz machte das Parlament überflüssig, Gegner landeten in Konzentrationslagern, Juden wurden Schritt für Schritt entrechtet.
Mit dem Überfall auf Polen entfesselte er 1939 den Zweiten Weltkrieg, der über 60 Millionen Menschen das Leben kostete. Auf der Wannseekonferenz koordinierten seine Beamten 1942 den Massenmord; im Holocaust wurden rund 6 Millionen Juden ermordet. Das Attentat Claus von Stauffenbergs am 20. Juli 1944 scheiterte. Am 30. April 1945 nahm sich Hitler im Bunker unter der Reichskanzlei in Berlin das Leben.
Dieses Paket soll nicht bewundern, sondern erklären: wie ein gescheiterter Kunststudent zum Diktator werden konnte und warum „Nie wieder“ bis heute gilt.
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