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Hunderassen lernen

26 Fragen · Natur

Seit Jahrtausenden formt der Mensch den Hund nach seinen Bedürfnissen und an fast jeder Rasse lässt sich noch ablesen, wofür sie einmal gebraucht wurde. Der Dackel bekam kurze Beine und einen langen Körper, um in Fuchs- und Dachsbaue zu kriechen. Der Labrador Retriever holte für Fischer in Neufundland Netze aus dem Wasser, der Golden Retriever apportierte in Schottland so sanft, dass er ein rohes Ei tragen kann. Selbst die kunstvolle Frisur des Pudels hatte einen praktischen Sinn: Sie hielt Gelenke und Organe im kalten Wasser warm. Viele Namen erzählen eine Geschichte. Der Rottweiler stammt aus der Stadt Rottweil, wo er das Geld der Viehhändler am Halsband bewachte; der Dobermann trägt den Namen seines Züchters, eines deutschen Steuereintreibers, der Jack Russell Terrier den eines englischen Pfarrers. Der Bernhardiner suchte am Großen St. Bernhard Verschüttete im Schnee: das Schnapsfässchen ist allerdings eine Legende. Beim Boxer kommt der Name wohl von den Vorderpfoten, die er beim Spielen einsetzt. Arbeitstiere sind bis heute gefragt: Ein Deutscher Schäferhund hütete einst Schafherden und ist heute einer der wichtigsten Polizeihunde, der Beagle schnüffelt an Flughäfen nach verbotenen Lebensmitteln, der Border Collie lenkt Schafe mit hypnotischem Blick, und Schlittenhundgespanne mit Siberian Huskys brachten 1925 lebensrettendes Serum nach Nome in Alaska. Andere wurden zu Begleitern an Fürsten- und Kaiserhöfen: der Mops, der Pekinese, der Shih Tzu mit seiner Löwenmähne, der Chow-Chow mit blau-schwarzer Zunge. Der Cocker Spaniel stöberte Waldschnepfen auf, der Australian Shepherd hütet trotz seines Namens vor allem in den USA, der Yorkshire Terrier fing Ratten in Textilfabriken, und der Berner Sennenhund zog in der Schweiz Karren. Dazu kommen der winzige Chihuahua, der Malteser, die Französische Bulldogge mit ihren Fledermausohren, der gefleckte Dalmatiner und die riesige Deutsche Dogge, der „Apollo unter den Hunden“.

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Alle Fragen mit Lösung

Welche Hunderasse ist das?

Hund

Foto: derivative work: Djmirko (talk)wereweweewewewg.jpg · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Labrador Retriever

Der Labrador ist einer der beliebtesten Familienhunde weltweit. Ursprünglich half er Fischern in Neufundland, Netze und Fische aus dem Wasser zu holen.

💡 Wusstest du? Wegen seiner Gutmütigkeit und Lernfreude wird er häufig als Blinden- und Rettungshund ausgebildet.

Hund

Foto: Dukedestiny01.jpg: "Janneke Vreugdenhil" derivative work: Anka Friedrich ([[User talk:Ankaaswe Trix Friedrich|talk]]) · Public domain · Wikimedia Commons

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Golden Retriever

Der Golden Retriever wurde in Schottland als Apportierhund für die Jagd gezüchtet. Er gilt als besonders freundlich, geduldig und kinderlieb.

💡 Wusstest du? Sein „weiches Maul“ erlaubt es ihm, ein rohes Ei zu tragen, ohne es zu zerdrücken.

Hund

Foto: gomagoti · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

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Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund wurde ursprünglich zum Hüten von Schafherden gezüchtet. Heute ist er einer der wichtigsten Dienst- und Polizeihunde.

💡 Wusstest du? Der Filmhund „Rin Tin Tin“, ein Schäferhund, wurde in den 1920ern zum Hollywoodstar.

Hund

Foto: Kora27 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Französische Bulldogge

Die Französische Bulldogge ist ein kleiner, muskulöser Begleithund mit typischen „Fledermausohren“. Sie ist verspielt, anhänglich und braucht wenig Auslauf.

💡 Wusstest du? Wegen ihrer kurzen Nase bekommt sie schlecht Luft und kann kaum schwimmen.

Hund

Foto: Chiara Coetzee from Menlo Park, CA, USA · CC0 · Wikimedia Commons

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Pudel

Der Pudel ist sehr intelligent und lernfreudig und wurde einst als Wasserapportierhund für die Jagd genutzt. Sein Fell haart kaum.

💡 Wusstest du? Die kunstvollen Frisuren stammen ursprünglich aus praktischen Gründen: Sie hielten Gelenke und Organe im kalten Wasser warm.

Hund

Foto: Brodo · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Beagle

Der Beagle ist ein kleiner Jagdhund mit außergewöhnlichem Geruchssinn, gezüchtet zur Hasen- und Kaninchenjagd im Rudel. Er ist fröhlich und gesellig.

💡 Wusstest du? Wegen seiner feinen Nase wird er an Flughäfen zum Aufspüren verbotener Lebensmittel eingesetzt.

Hund

Foto: Katemil94 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Dackel

Der Dackel wurde mit seinen kurzen Beinen und dem langen Körper zur Jagd in Fuchs- und Dachsbauen gezüchtet. Er gilt als mutig und eigensinnig.

💡 Wusstest du? „Dachshund“ bedeutet wörtlich „Dachs-Hund“: nach seiner ursprünglichen Aufgabe.

Hund

Foto: Caronna · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Rottweiler

Der Rottweiler ist ein kräftiger, selbstsicherer Hund, der früher Vieh trieb und Metzgern als Wach- und Zughund diente. Er braucht eine konsequente Erziehung.

💡 Wusstest du? Sein Name stammt von der Stadt Rottweil, wo er das Geld der Viehhändler in einem Beutel am Halsband bewachte.

Hund

Foto: Mood210 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Boxer

Der Boxer ist ein muskulöser, verspielter Hund mit kurzer Schnauze, gezüchtet in Deutschland. Er gilt als geduldig und kinderlieb und bleibt lange verspielt.

💡 Wusstest du? Der Name rührt vermutlich daher, dass er beim Spielen die Vorderpfoten wie ein Boxer einsetzt.

Hund

Foto: Renexist · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Mops

Der Mops ist ein kleiner Begleithund mit rundem Kopf und geringeltem Schwanz, ursprünglich aus China. Er ist anhänglich und gemütlich.

💡 Wusstest du? An europäischen Fürstenhöfen war er jahrhundertelang ein beliebter Modehund.

Hund

Foto: Tatiana Borisova · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Chihuahua

Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt, benannt nach einem mexikanischen Bundesstaat. Trotz seiner Größe ist er mutig und selbstbewusst.

💡 Wusstest du? Ein ausgewachsener Chihuahua wiegt meist nur 1,5 bis 3 Kilogramm.

Hund

Foto: René Gómez · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Border Collie

Der Border Collie gilt als intelligenteste Hunderasse und wurde zum Hüten von Schafen gezüchtet. Er braucht viel Bewegung und geistige Beschäftigung.

💡 Wusstest du? Er kontrolliert Herden mit einem intensiven, fast hypnotischen Blick, dem „Eye“.

Hund

Foto: Joern Hauke Jörn Hauke · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

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Siberian Husky

Der Sibirische Husky wurde als Schlittenhund in Sibirien gezüchtet und kann bei Kälte enorme Strecken laufen. Er ist ausdauernd und gesellig.

💡 Wusstest du? 1925 brachten Husky-Gespanne in einem berühmten Staffellauf lebensrettendes Serum ins abgelegene Nome in Alaska.

Hund

Foto: Felill · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Dobermann

Der Dobermann ist ein eleganter, wachsamer Hund, den ein deutscher Steuereintreiber als Schutzhund züchtete. Er ist sehr loyal und lernfähig.

💡 Wusstest du? Benannt ist er nach seinem Züchter, dem Steuereintreiber Karl Friedrich Louis Dobermann aus Apolda.

Hund

Foto: Pleple2000 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist ein großer, gutmütiger Bauernhund aus der Schweiz mit dreifarbigem Fell. Er zog Karren und bewachte den Hof.

💡 Wusstest du? Trotz seiner Größe gilt er als sanft und besonders geduldig mit Kindern.

Hund

Foto: Gergely Vass · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Cocker Spaniel

Der Cocker Spaniel ist ein fröhlicher Jagdhund mit langen Schlappohren und seidigem Fell. Er wurde zum Aufstöbern von Vögeln gezüchtet.

💡 Wusstest du? Sein Name geht auf die Jagd nach der Waldschnepfe (englisch „woodcock“) zurück.

Hund

Foto: Le dalmatien · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Dalmatiner

Der Dalmatiner ist an seinem weißen Fell mit schwarzen oder braunen Tupfen unverkennbar. Früher lief er als „Kutschenhund“ neben Pferdegespannen.

💡 Wusstest du? Die Welpen kommen ganz weiß zur Welt: die Flecken bilden sich erst in den ersten Wochen.

Hund

Foto: Alephalpha · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Jack Russell Terrier

Der Jack Russell Terrier ist ein kleiner, energiegeladener Jagdterrier, gezüchtet zur Fuchsjagd. Er ist mutig, flink und braucht viel Beschäftigung.

💡 Wusstest du? Er ist nach dem englischen Pfarrer John „Jack“ Russell benannt, der die Rasse im 19. Jahrhundert schuf.

Hund

Foto: Martin Voss · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Australian Shepherd

Der Australian Shepherd ist ein wendiger Hütehund: trotz des Namens vor allem in den USA entwickelt. Er ist sehr aktiv und arbeitsfreudig.

💡 Wusstest du? Viele „Aussies“ haben auffällig blaue oder zweifarbige Augen.

Hund

Foto: claralieu · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

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Shih Tzu

Der Shih Tzu ist ein kleiner Begleithund mit langem, seidigem Fell, gezüchtet am chinesischen Kaiserhof. Er ist anhänglich und ruhig.

💡 Wusstest du? Sein Name bedeutet auf Chinesisch „Löwe“: nach seiner löwenartigen Mähne.

Hund

Foto: Sannse · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Malteser

Der Malteser ist ein winziger Begleithund mit langem, reinweißem Fell. Er ist verspielt, sanft und war schon in der Antike als Schoßhund beliebt.

💡 Wusstest du? Sein Fell haart praktisch nicht, weil ihm die dichte Unterwolle fehlt.

Hund

Foto: Pelz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier ist ein winziger Terrier mit langem, seidigem Fell, ursprünglich zum Fangen von Ratten in Textilfabriken gezüchtet. Er ist mutig und lebhaft.

💡 Wusstest du? Trotz seiner Größe hat er das selbstbewusste Wesen eines echten Terriers behalten.

Hund

Foto: Remigiusz Józefowicz · CC BY-SA 2.5 pl · Wikimedia Commons

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Chow-Chow

Der Chow-Chow ist ein kräftiger Hund aus China mit dichtem Löwenmähnen-Fell und ernstem Wesen. Er ist eigenständig und zurückhaltend.

💡 Wusstest du? Er hat eine blau-schwarze Zunge: eine Besonderheit, die er nur mit wenigen Rassen teilt.

Hund

Foto: Cassie J · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

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Bernhardiner

Der Bernhardiner ist ein riesiger, gutmütiger Hund, den Mönche am Großen St. Bernhard-Pass in den Alpen als Rettungshund hielten. Er spürte Verschüttete im Schnee auf.

💡 Wusstest du? Das berühmte Schnapsfässchen am Halsband ist allerdings eine Legende ohne historischen Beleg.

Hund

Foto: Lilly M · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen und wirkt trotz ihrer Höhe elegant. Sie wurde zur Hetzjagd auf Wildschweine gezüchtet, ist heute aber ein sanfter Begleiter.

💡 Wusstest du? Aufgerichtet kann sie über zwei Meter groß werden: der „Apollo unter den Hunden“.

Hund

Foto: Hugo.arg at Lithuanian Wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Pekinese

Der Pekinese ist ein kleiner Begleithund mit langem Fell und flacher Schnauze, gezüchtet am chinesischen Kaiserhof. Er ist würdevoll und eigensinnig.

💡 Wusstest du? Er galt in China als heilig: Gewöhnlichen war es bei Todesstrafe verboten, ihn zu besitzen.

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