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Katzenrassen lernen

22 Fragen · Natur

Die Hauskatze sieht überall ein bisschen anders aus und hinter vielen Rassen steckt eine Geschichte. Die Siamkatze aus dem heutigen Thailand trägt dunkle „Points“ an Ohren, Gesicht, Pfoten und Schwanz, weil sich ihr Fell an den kühleren Körperstellen dunkler färbt. Fast alle heutigen Burmakatzen gehen auf eine einzige Katze namens Wong Mau zurück, die 1930 in die USA kam, und die gefalteten Ohren der Scottish Fold stammen von einer Mutation, die 1961 bei einer Katze in Schottland auftrat. Und die Heilige Birma soll ihre blauen Augen und weißen Pfoten laut einer Legende als Segen eines Tempelgottes erhalten haben. Manche Rassen erkennt man an der Statur. Die Maine Coon ist ein sanfter Riese, die Norwegische Waldkatze trotzt mit wasserabweisendem Fell dem skandinavischen Klima, und die Ragdoll erschlafft beim Hochheben wie eine Stoffpuppe. Der Perser hat ein langes Fell und ein flaches Gesicht, die Britisch Kurzhaar ein rundes Plüschgesicht, und Kartäuser wie Russisch Blau tragen Blaugrau: der eine mit kupferfarbenen, die andere mit grünen Augen. Andere fallen durch das Fell auf oder eben durch dessen Fehlen: Die Sphynx ist fast nackt, Devon Rex und Cornish Rex tragen gewellte Locken. Der Abessinier und seine langhaarige Verwandte Somali, die „Fuchskatze“, haben ein fein geticktes Fell. Die Bombay sieht aus wie ein Mini-Panther, die Türkisch Angora oft schneeweiß, und die Orientalisch Kurzhaar wirkt wie eine einfarbige Siamesin. Wild wird es bei Bengal und Savannah, die aus Kreuzungen mit Wildkatzen entstanden, und die Manx von der Insel Man fällt dadurch auf, dass ihr der Schwanz fehlt.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

Alle Fragen mit Lösung

Welche Katzenrasse ist das?

Katze

Foto: The original uploader was Lajoma at Finnish Wikipedia. · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Perser

Die Perserkatze ist an ihrem langen, dichten Fell und dem runden, flachen Gesicht erkennbar. Sie ist ruhig, anhänglich und liebt ein gemütliches Zuhause.

💡 Wusstest du? Ihr langes Fell muss täglich gebürstet werden, sonst verfilzt es schnell.

Katze

Foto: Karin Langner-Bahmann, upload von Martin Bahmann · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Siamkatze

Die Siamkatze stammt aus dem heutigen Thailand und hat ein helles Fell mit dunklen „Points“ an Ohren, Gesicht, Pfoten und Schwanz. Sie ist sehr gesprächig und anhänglich.

💡 Wusstest du? Die dunklen Abzeichen entstehen durch Wärme: an den kühleren Körperstellen färbt sich das Fell dunkel.

Katze

Foto: Mueller-rech.muenchen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Maine Coon

Die Maine Coon zählt zu den größten Hauskatzen und stammt aus dem US-Bundesstaat Maine. Trotz ihrer Größe gilt sie als sanft und verspielt („sanfter Riese“).

💡 Wusstest du? Kater können über einen Meter lang werden und mehr als zehn Kilogramm wiegen.

Katze

Foto: Martin Hedegaard from Odense C, Danmark · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

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Britisch Kurzhaar

Die Britisch Kurzhaar ist eine kräftige, rundliche Katze mit dichtem Plüschfell, oft in Blaugrau. Sie ist ruhig, ausgeglichen und pflegeleicht.

💡 Wusstest du? Die berühmte „Grinsekatze“ aus Alice im Wunderland wird oft als Britisch Kurzhaar dargestellt.

Katze

Foto: gailhampshire · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

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Bengal

Die Bengalkatze hat ein wildkatzenartiges Fell mit Tupfen oder Marmorierung. Sie entstand aus der Kreuzung von Hauskatze und asiatischer Leopardkatze und ist sehr aktiv.

💡 Wusstest du? Viele Bengalen lieben Wasser und planschen gern: untypisch für Katzen.

Katze

Foto: Simone Johnsson · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

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Ragdoll

Die Ragdoll ist eine große, langhaarige Katze mit blauen Augen und sanftem Wesen. Ihr Name („Stoffpuppe“) rührt daher, dass sie beim Hochheben oft völlig entspannt erschlafft.

💡 Wusstest du? Sie gilt als besonders menschenbezogen und folgt ihren Besitzern oft wie ein Hund durch die Wohnung.

Katze

Foto: Dmitry Makeev · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Sphynx

Die Sphynx ist an ihrer nahezu haarlosen, faltigen Haut unverkennbar. Sie ist verschmust, verspielt und sucht ständig Körperwärme.

💡 Wusstest du? Weil ihr das Fell fehlt, muss ihre Haut regelmäßig gereinigt werden und sie friert leicht.

Katze

Foto: Sieshelle · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

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Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze ist eine große, robuste Katze mit dichtem, wasserabweisendem Fell, das sie vor dem rauen Klima Skandinaviens schützt. Sie klettert gern.

💡 Wusstest du? In der nordischen Mythologie sollen solche Katzen den Wagen der Göttin Freya gezogen haben.

Katze

Foto: ruskis · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Russisch Blau

Die Russisch Blau hat ein kurzes, silbrig-blaues Fell und leuchtend grüne Augen. Sie ist zurückhaltend, sanft und ihren Menschen treu ergeben.

💡 Wusstest du? Ihr dichtes Doppelfell steht leicht ab und fühlt sich an wie Plüsch.

Katze

Foto: Martin Bahmann · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Abessinier

Der Abessinier hat ein warm getöntes, fein geticktes Fell, das an eine wilde Raubkatze erinnert. Er ist neugierig, verspielt und sehr aktiv.

💡 Wusstest du? Jedes einzelne Haar trägt mehrere Farbbänder: dieses „Ticking“ gibt dem Fell seinen schimmernden Glanz.

Katze

Foto: Kristin Kokkersvold · Copyrighted free use · Wikimedia Commons

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Heilige Birma

Die Heilige Birma ist eine langhaarige Katze mit dunklen Points und blauen Augen: aber weißen „Handschuhen“ an allen vier Pfoten. Sie ist sanft und gesellig.

💡 Wusstest du? Einer Legende nach erhielt sie ihre blauen Augen und weißen Pfoten als Segen eines Tempelgottes in Birma.

Katze

Foto: Huhsi · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Scottish Fold

Die Scottish Fold ist an ihren nach vorn geklappten Ohren erkennbar, die dem Kopf ein eulenartiges Aussehen geben. Sie ist ruhig und anhänglich.

💡 Wusstest du? Die gefalteten Ohren entstehen durch eine natürliche Genmutation, die 1961 bei einer Katze in Schottland auftrat.

Katze

Foto: Anna Belial · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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Devon Rex

Die Devon Rex hat ein kurzes, gewelltes Fell, große Ohren und ein koboldartiges Gesicht. Sie ist verspielt, verschmust und sehr anhänglich.

💡 Wusstest du? Ihr feines Kraushaar erinnert an ein Schaffell: benannt ist die „Rex“-Locke nach einer Kaninchenrasse.

Cornish Rex mit großen Ohren und welligem Fell

Foto: Alexandre Gonçalves · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Cornish Rex

Die Cornish Rex hat ein sehr weiches, gewelltes Fell ohne die groben Deckhaare und einen schlanken, eleganten Körper. Sie ist lebhaft und verspielt.

💡 Wusstest du? Weil ihr die schützenden Deckhaare fehlen, fühlt sich ihr Fell außergewöhnlich warm und samtig an.

Katze

Foto: Delphine LAURU · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Kartäuser

Der Kartäuser (Chartreux) ist eine kräftige französische Katze mit blaugrauem Fell und kupferfarbenen Augen. Sie ist ruhig, ausgeglichen und sehr menschenbezogen.

💡 Wusstest du? Wegen ihres oft leicht aufgeworfenen Mauls wirkt sie, als würde sie sanft lächeln.

Katze

Foto: Bombaycats · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Bombay

Die Bombay ist eine schlanke, tiefschwarze Katze mit glänzendem Fell und kupferfarbenen Augen: gezüchtet, um wie ein Mini-Panther auszusehen. Sie ist verschmust und verspielt.

💡 Wusstest du? Sie wurde gezielt als „Miniaturausgabe“ des schwarzen Panthers gezüchtet.

Katze

Foto: Earth68 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Burma

Die Burma ist eine mittelgroße Katze mit seidigem Fell und ausdrucksstarken goldgelben Augen. Sie ist sehr anhänglich, verspielt und gesellig.

💡 Wusstest du? Fast alle heutigen Burmakatzen stammen von einer einzigen Katze namens Wong Mau ab, die 1930 in die USA kam.

Katze

Foto: Franzioseph · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Türkisch Angora

Die Türkisch Angora ist eine elegante, langhaarige Katze mit seidigem, oft reinweißem Fell. Sie ist verspielt, intelligent und sehr aktiv.

💡 Wusstest du? Manche weißen Angoras haben zwei verschiedenfarbige Augen: ein blaues und ein bernsteinfarbenes.

Katze

Foto: Sokrates 399 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Savannah

Die Savannah ist eine große, hochbeinige Katze mit getupftem Fell, entstanden aus der Kreuzung von Hauskatze und afrikanischem Serval. Sie ist sehr aktiv und lernfähig.

💡 Wusstest du? Sie kann aus dem Stand über zwei Meter hoch springen.

Katze

Foto: (Photo: Albert Hester, Clapton, N.E.) · Public domain · Wikimedia Commons

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Manx

Die Manx von der Insel Man ist an ihrem fehlenden oder sehr kurzen Schwanz erkennbar. Sie ist ein guter Mäusefänger und gilt als anhänglich.

💡 Wusstest du? Der fehlende Schwanz geht auf eine natürliche Genmutation zurück, die auf der isolierten Insel häufig wurde.

Katze

Foto: Desaix83, d'après le travail de Bonsai-ka · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Somali

Die Somali ist praktisch eine langhaarige Abessinier, mit fein geticktem Fell und buschigem Schwanz. Sie ist neugierig, verspielt und sehr aktiv.

💡 Wusstest du? Wegen ihres buschigen Schwanzes und der rötlichen Färbung wird sie auch „Fuchskatze“ genannt.

Katze

Foto: Nordelch · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Orientalisch Kurzhaar

Die Orientalisch Kurzhaar ist eine schlanke, elegante Katze mit großen Ohren, wie eine Siamkatze, aber einfarbig in vielen Farben. Sie ist sehr gesprächig und anhänglich.

💡 Wusstest du? Die Rasse gibt es in mehreren hundert Farb- und Musterkombinationen.

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