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Barock lernen

9 Fragen · Musik

Das Barockzeitalter (etwa 1600-1750) brachte eine Musik von klarer, tänzerischer Ordnung hervor: kunstvoll gewebte Stimmen, prächtige Kontraste und der treibende „Grundschlag“, der ganze Sätze durchpulst. Namen wie Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Johann Pachelbel prägen diese Blütezeit. In diesem Paket hörst du ihre bekanntesten Werke: von der dramatischen Toccata über die zwitschernden Jahreszeiten bis zum jubelnden Halleluja. Es erklingt jeweils ein kurzer Ausschnitt, und du benennst das Werk. Damit du nicht auf ein langes, nichtssagendes Vorspiel warten musst, startet jedes Stück an seiner markantesten Stelle; nach dem Ausschnitt stoppt die Wiedergabe von selbst, und über den Wiederholen-Knopf hörst du ihn beliebig oft. Zu jedem Werk gibt es außerdem Hintergründe, sodass aus dem reinen Erkennen echtes Wissen wird. Alle Aufnahmen sind gemeinfrei bzw. frei lizenziert (Wikimedia Commons). So bekommst du ein Gespür für den typischen Barock-Klang: gleichmäßig pulsierend, ornamental verziert und oft von Orgel oder Cembalo grundiert.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

5 von 9 Fragen mit Lösung

Welches Werk erklingt?

Johann Sebastian Bach

Foto: Elias Gottlob Haussmann · Public domain · Wikimedia Commons

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Toccata und Fuge d-Moll

Der dramatische Orgel-Auftakt (BWV 565) ist zum Inbegriff „gruseliger“ Musik geworden: ob er wirklich von Bach stammt, ist umstritten.

💡 Wusstest du? Die berühmte Eröffnungsgeste heißt in der Fachsprache „Mordent“: eine schnelle Verzierung.

Johann Sebastian Bach

Foto: Elias Gottlob Haussmann · Public domain · Wikimedia Commons

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Air (Bach)

Der zweite Satz von Bachs 3. Orchestersuite, eine ruhig fließende Melodie über schreitenden Bässen. Der Beiname „auf der G-Saite“ stammt von einer späteren Violinbearbeitung.

💡 Wusstest du? August Wilhelmj transponierte die Melodie im 19. Jh. so, dass sie ganz auf der tiefsten Saite spielbar wurde.

Johann Sebastian Bach

Foto: Elias Gottlob Haussmann · Public domain · Wikimedia Commons

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Badinerie

Das quirlige Flötenfinale von Bachs 2. Orchestersuite: rasend schnell, spitzbübisch, ein Prüfstein für jede Soloflöte.

💡 Wusstest du? „Badinerie“ heißt so viel wie „Scherz“ oder „Tändelei“.

Johann Sebastian Bach

Foto: Elias Gottlob Haussmann · Public domain · Wikimedia Commons

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Cellosuite Nr. 1 (Praeludium)

Das wogende Präludium in G-Dur ist die wohl bekannteste Musik für Cello solo: eine einzige, sich entfaltende Linie.

💡 Wusstest du? Bachs Cellosuiten galten lange als bloße Übungen, bis Pablo Casals sie um 1890 als Notenheft wiederentdeckte.

Antonio Vivaldi

Foto: François Morellon de La Cave · Public domain · Wikimedia Commons

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Der Frühling (Die vier Jahreszeiten)

Das strahlende Eröffnungs-Ritornell des „Frühlings“ aus Vivaldis Violinkonzert-Zyklus malt zwitschernde Vögel und ein erwachendes Land.

💡 Wusstest du? Zu jedem Konzert gehört ein Sonett, das die Musik Zeile für Zeile bebildert.

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