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Die Berühmtesten lernen

15 Fragen · Musik

Manche Melodien kennt einfach jeder: auch wer nie ein klassisches Konzert besucht hat. Die vier hämmernden Töne von Beethovens Fünfter, das perlende Thema von „Für Elise“, der galoppierende Schluss der Wilhelm-Tell-Ouvertüre: Diese Motive begegnen uns in Filmen, Werbespots und Klingeltönen und sind zu einem gemeinsamen kulturellen Schatz geworden. Dieses Flaggschiff-Paket versammelt die allerberühmtesten Werke quer durch alle Epochen: der ideale Einstieg, um die großen Ohrwürmer der Musikgeschichte sicher beim Namen zu nennen. Es erklingt jeweils ein kurzer Ausschnitt, und du benennst das Werk. Damit du nicht auf ein langes, nichtssagendes Vorspiel warten musst, startet jedes Stück an seiner markantesten Stelle; nach dem Ausschnitt stoppt die Wiedergabe von selbst, und über den Wiederholen-Knopf hörst du ihn beliebig oft. Zu jedem Werk gibt es außerdem Hintergründe, sodass aus dem reinen Erkennen echtes Wissen wird. Alle Aufnahmen sind gemeinfrei bzw. frei lizenziert (Wikimedia Commons). Wenn dir diese Klassiker vertraut geworden sind, warten die Epochen-Pakete (Barock, Wiener Klassik, Romantik, Moderne) mit vielen weiteren Entdeckungen auf dich.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

8 von 15 Fragen mit Lösung

Welches Werk erklingt?

Johann Sebastian Bach

Foto: Elias Gottlob Haussmann · Public domain · Wikimedia Commons

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Toccata und Fuge d-Moll

Der dramatische Orgel-Auftakt (BWV 565) ist zum Inbegriff „gruseliger“ Musik geworden: ob er wirklich von Bach stammt, ist umstritten.

💡 Wusstest du? Die berühmte Eröffnungsgeste heißt in der Fachsprache „Mordent“: eine schnelle Verzierung.

Antonio Vivaldi

Foto: François Morellon de La Cave · Public domain · Wikimedia Commons

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Der Frühling (Die vier Jahreszeiten)

Das strahlende Eröffnungs-Ritornell des „Frühlings“ aus Vivaldis Violinkonzert-Zyklus malt zwitschernde Vögel und ein erwachendes Land.

💡 Wusstest du? Zu jedem Konzert gehört ein Sonett, das die Musik Zeile für Zeile bebildert.

Titelblatt von Pachelbels „Hexachordum Apollinis“ (1699)

Abbildung: Cornelius Nicolaus Schurz · gemeinfrei · Wikimedia Commons

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Kanon in D

Über einer achttönigen Bassformel, die sich immer wiederholt, schichten sich drei Violinen zu einem der beliebtesten Stücke überhaupt: besonders bei Hochzeiten.

💡 Wusstest du? Der Kanon war rund 250 Jahre fast vergessen und wurde erst in den 1970ern zum Welthit. Von Pachelbel selbst ist übrigens kein einziges Bildnis überliefert: deshalb steht hier das Titelblatt eines seiner Notendrucke statt eines Porträts.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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Für Elise

Beethovens wohl bekannteste Klavierminiatur, eine Bagatelle in a-Moll. Zu Lebzeiten unveröffentlicht, erschien sie erst 1867: rätselhaft bleibt bis heute, wer „Elise“ war.

💡 Wusstest du? Manche Forscher lesen die Widmung als „Für Therese“ (Therese Malfatti): ein Lesefehler in der Handschrift.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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Mondscheinsonate

Der erste Satz (Adagio sostenuto) mit seinen ruhig wogenden Triolen gehört zum Berühmtesten der Klavierliteratur. Der Beiname „Mondschein“ stammt vom Kritiker Ludwig Rellstab.

💡 Wusstest du? Beethoven überschrieb das Werk „Sonata quasi una fantasia“: Sonate fast wie eine Fantasie.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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5. Sinfonie (Schicksalssinfonie)

Die vier Anfangstöne („kurz-kurz-kurz-lang“) zählen zu den bekanntesten Noten der Welt. Beethoven soll sie als „So pocht das Schicksal an die Pforte“ beschrieben haben.

💡 Wusstest du? Im Zweiten Weltkrieg stand das Motiv für den Morse-Buchstaben „V“ wie Victory: drei kurze Zeichen und ein langes.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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Ode an die Freude (9. Sinfonie)

Das Freudenthema aus dem Finale der Neunten (auf Schillers Ode) ist heute die Europahymne.

💡 Wusstest du? Beethoven war bei der Uraufführung 1824 bereits völlig taub und musste zum jubelnden Publikum umgedreht werden.

Wolfgang Amadeus Mozart

Foto: Johann Nepomuk della Croce · Public domain · Wikimedia Commons

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Eine kleine Nachtmusik

Mozarts heitere Serenade in G-Dur (KV 525) beginnt mit einem schwungvollen, sofort einprägsamen Thema.

💡 Wusstest du? Ein Satz der ursprünglich fünfsätzigen Serenade ist verschollen.

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