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Wiener Klassik lernen

9 Fragen · Musik

Die Wiener Klassik (etwa 1750-1820) steht für Ebenmaß, Eleganz und klare Formen. In Wien schufen Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und der junge Ludwig van Beethoven jene Sinfonien, Sonaten und Serenaden, die bis heute als Inbegriff „klassischer Musik“ gelten. Dieses Paket versammelt die Gassenhauer dieser Epoche: von „Eine kleine Nachtmusik“ über den Türkischen Marsch bis zum Schicksalsmotiv der Fünften und der Ode an die Freude. Es erklingt jeweils ein kurzer Ausschnitt, und du benennst das Werk. Damit du nicht auf ein langes, nichtssagendes Vorspiel warten musst, startet jedes Stück an seiner markantesten Stelle; nach dem Ausschnitt stoppt die Wiedergabe von selbst, und über den Wiederholen-Knopf hörst du ihn beliebig oft. Zu jedem Werk gibt es außerdem Hintergründe, sodass aus dem reinen Erkennen echtes Wissen wird. Alle Aufnahmen sind gemeinfrei bzw. frei lizenziert (Wikimedia Commons). Du lernst, den heiteren Gleichmaß-Klang Mozarts und Haydns von Beethovens dramatischerer, immer kühner werdender Sprache zu unterscheiden.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

5 von 9 Fragen mit Lösung

Welches Werk erklingt?

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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Für Elise

Beethovens wohl bekannteste Klavierminiatur, eine Bagatelle in a-Moll. Zu Lebzeiten unveröffentlicht, erschien sie erst 1867: rätselhaft bleibt bis heute, wer „Elise“ war.

💡 Wusstest du? Manche Forscher lesen die Widmung als „Für Therese“ (Therese Malfatti): ein Lesefehler in der Handschrift.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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Mondscheinsonate

Der erste Satz (Adagio sostenuto) mit seinen ruhig wogenden Triolen gehört zum Berühmtesten der Klavierliteratur. Der Beiname „Mondschein“ stammt vom Kritiker Ludwig Rellstab.

💡 Wusstest du? Beethoven überschrieb das Werk „Sonata quasi una fantasia“: Sonate fast wie eine Fantasie.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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5. Sinfonie (Schicksalssinfonie)

Die vier Anfangstöne („kurz-kurz-kurz-lang“) zählen zu den bekanntesten Noten der Welt. Beethoven soll sie als „So pocht das Schicksal an die Pforte“ beschrieben haben.

💡 Wusstest du? Im Zweiten Weltkrieg stand das Motiv für den Morse-Buchstaben „V“ wie Victory: drei kurze Zeichen und ein langes.

Ludwig van Beethoven

Foto: Joseph Karl Stieler · Public domain · Wikimedia Commons

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Ode an die Freude (9. Sinfonie)

Das Freudenthema aus dem Finale der Neunten (auf Schillers Ode) ist heute die Europahymne.

💡 Wusstest du? Beethoven war bei der Uraufführung 1824 bereits völlig taub und musste zum jubelnden Publikum umgedreht werden.

Wolfgang Amadeus Mozart

Foto: Johann Nepomuk della Croce · Public domain · Wikimedia Commons

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Eine kleine Nachtmusik

Mozarts heitere Serenade in G-Dur (KV 525) beginnt mit einem schwungvollen, sofort einprägsamen Thema.

💡 Wusstest du? Ein Satz der ursprünglich fünfsätzigen Serenade ist verschollen.

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