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Heinrich V. lernen
9 Fragen · Geschichte
Heinrich V., 1386 geboren, ist der große Kriegerkönig des englischen Spätmittelalters. Mitten im Hundertjährigen Krieg führte er 1415 sein Heer nach Frankreich und errang bei Azincourt einen der berühmtesten Siege der Geschichte: Seine Langbogenschützen zerschlugen ein weit überlegenes französisches Ritterheer im Schlamm. Der Vertrag von Troyes machte ihn sogar zum Erben des französischen Throns. Shakespeare setzte ihm mit dem Drama „Heinrich V.“ ein Denkmal.
Gut zu wissen: Ein kleines, erschöpftes englisches Heer schlug die französische Ritterschaft vernichtend. Der matschige Boden wurde den schwer gepanzerten Franzosen zum Verhängnis. Pfeilhagel durchbohrte Pferde und Reiter, bevor sie herankamen. Ein geübter Schütze konnte über zehn Pfeile pro Minute abschießen. Der Konflikt um den französischen Thron zog sich über Generationen. Er dauerte mit Unterbrechungen von 1337 bis 1453. Er heiratete die französische Prinzessin Katharina von Valois. Sein früher Tod verhinderte, dass er je König von Frankreich wurde.
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