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Karl V. lernen
9 Fragen · Geschichte
Karl V., 1500 in Gent geboren, herrschte über ein Reich, „in dem die Sonne nie unterging“: von Spanien über Deutschland und Italien bis nach Amerika. Als römisch-deutscher Kaiser und zugleich König von Spanien war er der mächtigste Mann Europas. Er kämpfte gegen Franz I. von Frankreich, gegen die Osmanen vor Wien und war der große Gegenspieler Martin Luthers auf dem Reichstag zu Worms. Erschöpft dankte er 1556 ab und zog sich in ein Kloster zurück.
Gut zu wissen: Es reichte von Europa bis in die neu eroberte Neue Welt. Später wurde der Spruch auch aufs Britische Empire angewandt. Karl verhängte die Reichsacht: doch die Reformation war nicht aufzuhalten. Aus Spanien flossen die Reichtümer der amerikanischen Kolonien. Sein Sohn Philipp II. erbte später das spanische Weltreich. Durch geschickte Heiratspolitik häuften die Habsburger Kronen an. „Andere führen Kriege, du glückliches Österreich heirate“ hieß ihr Motto. Die erste Belagerung Wiens scheiterte am Widerstand der Verteidiger. Der Kampf gegen die Osmanen band Karls Kräfte im Osten.
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