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Felix Mendelssohn Bartholdy lernen
13 Fragen · Musik
Felix Mendelssohn Bartholdy wird 1809 in Hamburg in eine wohlhabende, hochgebildete Familie geboren; sein Großvater ist der Philosoph Moses Mendelssohn. Das Wunderkind, oft mit Mozart verglichen, wächst in Berlin auf, wo im Elternhaus die geistige Elite der Stadt verkehrt. Mit 16 schreibt Felix sein geniales Oktett, mit 17 die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum" nach Shakespeare: aus der später auch der weltberühmte „Hochzeitsmarsch" stammt, der bis heute Brautpaare aus der Kirche geleitet.
Mit 20 gelingt ihm ein historischer Coup: Am 11. März 1829 dirigiert Mendelssohn in Berlin die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach: die erste Aufführung seit Bachs Tod. Der Abend löst die Bach-Renaissance aus und macht den Thomaskantor endgültig unsterblich. Reisen prägen sein eigenes Schaffen: Aus Schottland bringt er die „Schottische Sinfonie" und die „Hebriden-Ouvertüre" mit, aus dem Süden die sonnige „Italienische Sinfonie". Sein Violinkonzert e-Moll wird eines der meistgespielten Violinkonzerte überhaupt.
1835 übernimmt Mendelssohn die Leitung des Leipziger Gewandhausorchesters und macht es zum besten Orchester Europas. 1843 gründet er in Leipzig das erste Konservatorium Deutschlands. Wusstest du, dass seine ältere Schwester Fanny eine ebenso begabte Komponistin war? Einige ihrer Lieder erschienen zunächst unter seinem Namen.
Der rastlose Dirigent, Pianist, Organisator und Komponist verausgabt sich früh: Wenige Monate nach dem Tod seiner geliebten Schwester Fanny stirbt Mendelssohn 1847 in Leipzig an den Folgen mehrerer Schlaganfälle, mit nur 38 Jahren. Er hinterlässt ein Werk voller Eleganz und Licht, das Klassik und Romantik so mühelos verbindet wie kaum ein zweites.
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