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Wolfgang Amadeus Mozart lernen
17 Fragen · Musik
Salzburg, 1756: Im Haus der Familie Mozart kommt ein Junge zur Welt, der auf den Namen Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus getauft wird; die Welt wird ihn als Wolfgang Amadeus Mozart kennen. Schon mit drei Jahren greift er nach den Tasten, mit fünf komponiert er erste Stückchen, und mit sechs nimmt ihn Vater Leopold gemeinsam mit der begabten Schwester Nannerl mit auf große Konzertreisen durch Europa. An den Höfen von München, Wien, Paris und London staunt man über das Wunderkind, das mit verbundenen Augen spielt und jede Melodie sofort nachahmen kann.
Als Erwachsener hält es Mozart nicht lange im Dienst des Salzburger Fürsterzbischofs. 1781 wagt er den Bruch und zieht nach Wien, als einer der ersten Komponisten überhaupt versucht er, als freier Künstler zu leben. Dort entstehen seine größten Opern: „Die Hochzeit des Figaro", „Don Giovanni" und „Die Zauberflöte" mit Papageno und der Königin der Nacht. Dazu Sinfonien, Klavierkonzerte und Serenaden wie die weltberühmte „Kleine Nachtmusik": insgesamt über 600 Werke, die heute im Köchelverzeichnis mit „KV"-Nummern geordnet sind.
Mozart verdient zeitweise glänzend, lebt aber ebenso glänzend über seine Verhältnisse. Wusstest du, dass er dem älteren Joseph Haydn, seinem väterlichen Freund, sechs Streichquartette widmete? Haydn schwärmte gegenüber Vater Leopold, sein Sohn sei „der größte Komponist", den er kenne.
1791, mit nur 35 Jahren, stirbt Mozart in Wien mitten in der Arbeit an seinem Requiem; die Totenmesse bleibt unvollendet und wird von seinem Schüler Franz Xaver Süßmayr fertiggestellt. Um seinen frühen Tod ranken sich bis heute Legenden. Geblieben ist ein Werk, das wie kein zweites für die Wiener Klassik steht: vollkommen in der Form, voller Leichtigkeit und unerschöpflich.
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