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Kräuter: Fortgeschritten lernen

22 Fragen · Natur

Kräuter (Fortgeschritten): Beifuß (Artemisia vulgaris). Wermut (Artemisia absinthium). Ysop (Hyssopus officinalis). Borretsch (Borago officinalis). Eisenkraut (Verbena officinalis). Johanniskraut (Hypericum perforatum). Schafgarbe (Achillea millefolium). Spitzwegerich (Plantago lanceolata). Baldrian (Valeriana officinalis). Gut zu wissen: Beifuß gilt als klassisches Gewürz zum Gänsebraten. Wermut gibt dem Wermutwein und dem Absinth ihre Bitterkeit. Ysop ist ein altes Klostergarten-Gewürz mit würzig-bitterem Aroma. Borretsch schmeckt frisch nach Gurke. Eisenkraut wird traditionell für beruhigende Tees verwendet. Johanniskraut wird bei niedergedrückter Stimmung eingesetzt. Schafgarbe galt lange als Heilkraut zur Wundbehandlung. Spitzwegerich wird bei Husten und Insektenstichen genutzt. Baldrian ist als natürliches Beruhigungs- und Schlafmittel bekannt. Auf Frauenmantelblättern sammeln sich morgens perlende Tautropfen. Beinwell hieß früher „Wallwurz“ und wurde bei Prellungen genutzt. Huflattich blüht sehr früh im Jahr, oft schon vor den Blättern.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

Alle Fragen mit Lösung

Welches Kraut ist das?

Kraut

Foto: Fice · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Beifuß

Beifuß ist eine hoch wachsende Wildpflanze mit silbrig behaarter Blattunterseite: ein klassisches Küchengewürz für fette Braten.

💡 Wusstest du? Beifuß gilt als klassisches Gewürz zum Gänsebraten.

Silbrig behaarter Wermutstrauch

Foto: Agnieszka Kwiecień, Nova · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Wermut

Wermut hat silbrig-graues Laub und schmeckt extrem bitter: schon der Name steht sprichwörtlich für Bitterkeit.

💡 Wusstest du? Wermut gibt dem Wermutwein und dem Absinth ihre Bitterkeit.

Kraut

Foto: Isidre blanc · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Ysop

Ysop ist ein kleiner Halbstrauch mit schmalen Blättern und blauen Blüten: seit dem Mittelalter ein beliebtes Klostergarten-Kraut.

💡 Wusstest du? Ysop ist ein altes Klostergarten-Gewürz mit würzig-bitterem Aroma.

Kraut

Foto: Christian Orlandi · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Borretsch

Borretsch hat raue, behaarte Blätter und leuchtend blaue Sternblüten: Blätter wie Blüten sind essbar.

💡 Wusstest du? Borretsch schmeckt frisch nach Gurke.

Kraut

Foto: Konrad Lackerbeck · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Eisenkraut

Eisenkraut ist eine unscheinbare Wildpflanze mit winzigen hellvioletten Blüten und einer langen Tradition als Heilkraut.

💡 Wusstest du? Eisenkraut wird traditionell für beruhigende Tees verwendet.

Kraut

Foto: Agnieszka Kwiecień, Nova · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Johanniskraut

Johanniskraut blüht leuchtend gelb um den Johannistag (24. Juni): zerreibt man die Blüten, färben sie die Finger rot.

💡 Wusstest du? Johanniskraut wird bei niedergedrückter Stimmung eingesetzt.

Kraut

Foto: Benjamin Zwittnig · CC BY 2.5 si · Wikimedia Commons

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Schafgarbe

Die Schafgarbe hat fein gefiederte Blätter und weiße Blütendolden: sie wächst an fast jedem Wegrand.

💡 Wusstest du? Schafgarbe galt lange als Heilkraut zur Wundbehandlung.

Kraut

Foto: Hans Hillewaert · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Spitzwegerich

Der Spitzwegerich hat schmale, längs geriefte Blätter und wächst häufig auf Wiesen und an Wegen.

💡 Wusstest du? Spitzwegerich wird bei Husten und Insektenstichen genutzt.

Kraut

Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Baldrian

Baldrian wird über einen Meter hoch und trägt zarte rosa-weiße Blütendolden: seine Wurzel riecht streng.

💡 Wusstest du? Baldrian ist als natürliches Beruhigungs- und Schlafmittel bekannt.

Frauenmantelblatt mit Tautropfen

Foto: Roman Eisele · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Frauenmantel

Der Frauenmantel hat charakteristische fächerartig gefaltete Blätter, die morgens glitzernde Wassertröpfchen tragen.

💡 Wusstest du? Auf Frauenmantelblättern sammeln sich morgens perlende Tautropfen.

Kraut

Foto: Agnieszka Kwiecień (Nova) · CC BY 2.5 · Wikimedia Commons

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Beinwell

Beinwell ist eine kräftige Pflanze mit rauen Blättern und glockigen violetten Blüten, oft an feuchten Ufern.

💡 Wusstest du? Beinwell hieß früher „Wallwurz“ und wurde bei Prellungen genutzt.

Kraut

Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Huflattich

Der Huflattich zeigt seine gelben, löwenzahnähnlichen Blüten sehr früh im Jahr: die großen Blätter erscheinen erst danach.

💡 Wusstest du? Huflattich blüht sehr früh im Jahr, oft schon vor den Blättern.

Kraut

Foto: Ivar Leidus · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Gundermann

Der Gundermann ist ein niedriger Bodendecker mit kleinen violetten Lippenblüten und rundlichen Blättern.

💡 Wusstest du? Gundermann wurde vor dem Hopfen zum Bierwürzen verwendet.

Kraut

Foto: Avjoska · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

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Giersch

Der Giersch breitet sich über Wurzelausläufer rasant aus: seine dreizähligen Blätter erkennt man am dreieckigen Blattstiel.

💡 Wusstest du? Giersch gilt als hartnäckiges Unkraut: ist aber essbar.

Kraut

Foto: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Brunnenkresse

Brunnenkresse wächst in und an klarem, fließendem Wasser und schmeckt angenehm scharf, ähnlich wie Radieschen.

💡 Wusstest du? Brunnenkresse wächst an sauberen Bächen und schmeckt scharf.

Kraut

Foto: Hajotthu 09:32, 21. Mai 2009 (CEST) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Sauerampfer

Sauerampfer hat pfeilförmige Blätter und einen erfrischend sauren Geschmack: beliebt in Wildkräutersuppen.

💡 Wusstest du? Der säuerliche Geschmack kommt von der Oxalsäure.

Kraut

Foto: Jerzy Opioła · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Waldmeister

Der Waldmeister wächst in schattigen Buchenwäldern und entfaltet erst beim Welken sein typisches süßes Aroma.

💡 Wusstest du? Waldmeister gibt der Maibowle ihr typisches Aroma.

Kraut

Foto: Wouter Hagens · Public domain · Wikimedia Commons

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Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse rankt mit runden Blättern und leuchtend orange-roten Blüten: ein hübscher, essbarer Gartenschmuck.

💡 Wusstest du? Blüten und Blätter der Kapuzinerkresse sind essbar und schmecken scharf.

Kraut

Foto: Fornax · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Pimpinelle

Die Pimpinelle (Kleiner Wiesenknopf) hat fein gefiederte Blätter und schmeckt leicht nach Gurke.

💡 Wusstest du? Pimpinelle ist Teil der Frankfurter „Grünen Soße“.

Kraut

Foto: Christian Fischer · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Engelwurz

Die Engelwurz wird mannshoch und trägt große kugelige Blütendolden; ihre aromatischen Stängel werden kandiert.

💡 Wusstest du? Kandierte Engelwurz-Stängel werden als Süßigkeit verwendet.

Kraut

Foto: Christian Fischer · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Mädesüß

Mädesüß wächst an feuchten Wiesen und Bächen und verströmt mit seinen cremeweißen Blütenrispen einen honigsüßen Duft.

💡 Wusstest du? Mädesüß duftet honigartig und lieferte einst einen Vorläufer des Aspirins.

Kraut

Foto: Ericsteinert at German Wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Currykraut

Das Currykraut hat silbrig-nadelförmige Blätter und verströmt einen intensiven Curry-Duft: zum Würzen wird es meist nur mitgekocht.

💡 Wusstest du? Currykraut riecht nach Curry, ist mit dem Gewürz aber nicht verwandt.

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