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Katsushika Hokusai lernen
17 Fragen · Kunst
Katsushika Hokusai wird 1760 in Edo geboren, dem heutigen Tokio. Er ist der große Meister des japanischen Farbholzschnitts, einer Kunst, bei der ein Bild von Hand in Holzplatten geschnitten und dann vielfach auf Papier gedruckt wird. Hokusai arbeitet unglaublich fleißig sein ganzes langes Leben lang und schafft zehntausende Zeichnungen, Drucke und Bücher.
Sein berühmtestes Werk ist „Die große Welle vor Kanagawa": Eine gewaltige, sich überschlagende Woge mit weißen Gischtklauen droht drei kleine Boote zu verschlingen, während in der Ferne, winzig und ruhig, der heilige Berg Fuji aufragt. Dieses Bild gehört zu der Serie „36 Ansichten des Berges Fuji" und ist heute eines der bekanntesten Bilder der Welt.
Hokusais Kunst hatte einen enormen Einfluss auf die westliche Malerei. Als japanische Farbholzschnitte im 19. Jahrhundert nach Europa gelangten, waren die Impressionisten und Maler wie Van Gogh und Monet begeistert von den flachen Farbflächen, den kühnen Ausschnitten und der klaren Linienführung: man sprach vom „Japonismus".
Hokusai war ein Verwandlungskünstler: Im Lauf seines Lebens änderte er über dreißigmal seinen Künstlernamen. Er starb 1849 mit fast neunzig Jahren und soll auf dem Sterbebett gesagt haben, er hätte, wenn ihm nur noch fünf Jahre mehr geschenkt worden wären, ein „wahrer Maler" werden können. Wusstest du, dass Hokusai auch dicke Bände mit Skizzen aller Art zeichnete, die „Hokusai Manga", und dass sich davon der Name der heutigen japanischen Comics, „Manga", ableitet?
Hokusai schuf mit „Die große Welle vor Kanagawa“ das wohl berühmteste japanische Bild überhaupt: Teil seiner Serie „36 Ansichten des Berges Fuji“, zu der auch der „Roter Fuji“ und „Blitze unter dem Gipfel“ gehören. Den Fuji umkreiste er weiter in „Hundert Ansichten des Fuji“, „Kajikazawa in der Provinz Kai“, „Sundai in Edo“ und „Der Suwa-See in der Provinz Shinano“. Seine Lehrbücher „Hokusai Manga“ und die schaurigen „Hundert Geistergeschichten“ zeigen seine ganze Bandbreite.
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