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Leonardo da Vinci lernen
19 Fragen · Kunst
Leonardo da Vinci wird 1452 als unehelicher Sohn eines Notars im Dorf Vinci bei Florenz geboren. Eine klassische Gelehrtenausbildung bleibt ihm verwehrt, doch sein Wissensdurst kennt keine Grenzen. Als Jugendlicher kommt er in die Werkstatt des Florentiner Meisters Andrea del Verrocchio, wo er Malerei, Bildhauerei und Technik erlernt. Schon bald übertrifft der Schüler den Lehrer.
Leonardo wird zum Inbegriff des „Universalgenies" der Renaissance. Er ist Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Ingenieur und Erfinder in einem. In seine Skizzenbücher zeichnet er Flugmaschinen, Kriegsgerät und den menschlichen Körper mit einer Genauigkeit, die ihrer Zeit weit voraus ist. Als Maler entwickelt er das „Sfumato", eine Technik weicher, verschwimmender Übergänge, die seinen Figuren ihren geheimnisvollen, lebendigen Ausdruck verleiht.
Seine Gemälde sind selten, aber jedes ein Meilenstein. Die „Mona Lisa" mit ihrem rätselhaften Lächeln wird zum berühmtesten Bild der Welt; das Wandbild „Das Abendmahl" gilt als Höhepunkt der Renaissancemalerei. Leonardo arbeitet oft quälend langsam und lässt vieles unvollendet: gerade das macht die wenigen fertigen Werke so kostbar.
In seinen letzten Jahren lädt ihn der französische König an seinen Hof, wo Leonardo 1519 stirbt. Bis heute fasziniert er als Mensch, der die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft mühelos überschritt. Wusstest du, dass er seine berühmten Notizen in Spiegelschrift verfasste: von rechts nach links, sodass man sie nur im Spiegel bequem lesen kann?
An der Spitze der Kunstgeschichte stehen Leonardos „Mona Lisa“ und „Das Abendmahl“, dazu die berühmte Proportionsstudie „Vitruvianischer Mensch“. Ebenso von seiner Hand: die „Dame mit dem Hermelin“, der wiederentdeckte „Salvator Mundi“, die „Felsgrottenmadonna“, das „Bildnis der Ginevra de’ Benci“, „Anna Selbdritt“, die „Madonna Benois“, das „Porträt einer Dame“, „Johannes der Täufer“ und die unvollendete „Anbetung der Könige aus dem Morgenland“.
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