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Georges Seurat lernen
18 Fragen · Kunst
Georges Seurat wird 1859 in Paris geboren, in eine wohlhabende Familie, die ihm ein sorgenfreies Leben für die Kunst ermöglicht. Er ist ein ernster, systematischer, fast wissenschaftlicher Kopf: ganz anders als die spontanen Impressionisten. Seurat will die Malerei auf eine feste, beweisbare Grundlage stellen und studiert dafür die neuesten Theorien über Farbe und Wahrnehmung.
Aus diesen Studien entwickelt er eine völlig neue Maltechnik, den „Pointillismus" (auch „Divisionismus" genannt). Statt Farben auf der Palette zu mischen, setzt Seurat unzählige winzige Punkte reiner Farbe nebeneinander auf die Leinwand. Erst im Auge des Betrachters verschmelzen sie zu leuchtenden Farbtönen. Es ist eine mühsame, geduldige Arbeit: an einem einzigen großen Bild malt er oft ein bis zwei Jahre.
Sein Hauptwerk ist „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte": ein riesiges Bild von Pariser Ausflüglern am Flussufer, aus Millionen kleiner Punkte aufgebaut, still und feierlich wie ein Wandbild. Es gilt als eine Ikone der modernen Kunst und begründet den „Neoimpressionismus".
Seurat stirbt völlig überraschend 1891, mit nur 31 Jahren, an einer plötzlichen Infektion. Sein Werk umfasst deshalb nur wenige große Gemälde: doch sein Einfluss auf die moderne Kunst ist enorm. Wusstest du, dass ein einziges seiner großen Bilder aus buchstäblich hunderttausenden von Hand gesetzten Farbpunkten besteht?
Seurat erfand den Pointillismus: Bilder aus unzähligen Farbpunkten. Sein Hauptwerk ist „Ein Sonntagnachmittag auf der Insel La Grande Jatte“, dem „Badende in Asnières“ vorausging. Dem Vergnügen widmete er „Le Cirque“, „Parade de cirque“, „Le Chahut“ und „Die Frau mit der Puderquaste“; Landschaft und Stadt zeigen „Der Eiffelturm“, „Der Kanal von Gravelines“, „Banlieue“, „Brücke von Courbevoie“ und „Wald in Pontaubert“.
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