Foto: Shropshire Museums · Public domain · Wikimedia Commons
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Capitalis monumentalis
Die Schrift der römischen Inschriften: gemeißelt, streng, ohne Kleinbuchstaben. Unsere Großbuchstaben stammen unverändert von ihr ab. (1. Jh. v. Chr.: 5. Jh.)
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Unziale
Rund und breit, alle Buchstaben gleich hoch zwischen zwei Linien: eine Majuskelschrift ohne Ober- und Unterlängen. (4. bis 8. Jahrhundert)
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Insulare Schrift
Die Schrift der irischen und angelsächsischen Klöster, mit kräftigen Keilen an den Oberlängen; das Book of Kells ist ihr berühmtestes Beispiel. (6. bis 9. Jahrhundert)
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Merowingische Schrift
Schmal, spitz und stark verschleift: die fränkische Kanzleischrift vor Karls Reform, für heutige Augen kaum lesbar. (7. bis 8. Jahrhundert)
Foto: Lowe, E. A. (Elias Avery), 1879-1969 · No restrictions · Wikimedia Commons
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Westgotische Minuskel
Die Schrift der spanischen Reiche, bis das Konzil von León 1090 die karolingische Minuskel durchsetzte. (8. bis 12. Jahrhundert)
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Karolingische Minuskel
Klar, rund und überall gleich: die Reform Karls des Großen. Unsere Kleinbuchstaben stammen in gerader Linie von ihr ab. (9. bis 12. Jahrhundert)
Foto: Original by Johannes Gutenberg (printer), Scan by Jossi · Public domain · Wikimedia Commons
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Textura
Eng, kantig, gebrochen: Die Buchstaben stehen so dicht, dass die Seite wirkt wie ein Gewebe. Gutenberg schnitt seine Typen danach. (13. bis 15. Jahrhundert)