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Unser Sonnensystem lernen
30 Fragen · Astronomie & Weltall
Im Zentrum steht die Sonne, ein gewöhnlicher Stern, der über 99 Prozent der Masse unseres Sonnensystems in sich vereint und seine Energie durch Kernfusion gewinnt. Die Schwerkraft hält alles auf Kurs: dieselbe Kraft, die nach Isaac Newton den Apfel fallen und den Mond kreisen lässt. Wer die acht Planeten der Reihe nach aufsagen will, nimmt den alten Merksatz „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun.
Ganz innen rast Merkur in nur 88 Tagen um die Sonne; grau und verkratert erinnert er an den Mond. Der heißeste Planet ist trotzdem die Venus, deren dichte Wolkendecke einen gewaltigen Treibhauseffekt erzeugt. Dann folgt die Erde, der blaue Planet mit ihrem einzigen natürlichen Satelliten, dem Mond. Der rostrote Mars trägt den Olympus Mons, den höchsten bekannten Berg des Sonnensystems. Zwischen Mars und Jupiter kreist der Asteroidengürtel, dessen größter Brocken der Zwergplanet Ceres ist.
Draußen beginnt das Reich der Riesen: Jupiter, so groß, dass alle anderen Planeten hineinpassen würden, mit dem Großen Roten Fleck und Ganymed, dem größten Mond überhaupt. Saturn prunkt mit seinem Ringsystem aus Eis und Gestein, Uranus rotiert gleichsam auf der Seite liegend, und Neptun, der äußerste Planet, wurde 1846 erst berechnet und dann am vorhergesagten Ort gefunden. Jenseits davon zieht Pluto seine Bahn: seit 2006 kein Planet mehr, sondern ein Zwergplanet mit einer herzförmigen hellen Ebene.
Zwischendurch tauchen Besucher auf: Ein Komet bildet nahe der Sonne einen leuchtenden Schweif, und wenn ein kleiner Körper in der Atmosphäre verglüht, sehen wir eine Sternschnuppe. Und all das ist nur ein winziger Teil der Milchstraße, um deren Zentrum die Sonne in rund 225 Millionen Jahren einmal kreist.
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