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Redewendungen und ihre Herkunft lernen
15 Fragen · Sprache
Rund um Ursprung von Sprichwörtern: Vom deutschen Maschinengewehr MG 08/15 aus dem Ersten Weltkrieg, wegen seiner Allgegenwart steht „nullachtfünfzehn“ für „ganz gewöhnlich“. Eine verbreitete, aber unbelegte Deutung: Zerbrechliche Waren seien zum Transport in flüssige Butter gegossen worden, die erstarrte und schützte; kam alles heil an, war „alles in Butter“. Früher nutzten mehrere Personen dasselbe Badewasser; der Letzte musste die schmutzige Wanne ausleeren: also die Folgen tragen.
Von den Färbern: nach dem Färben mit Waid musste der Stoff an der Luft „blau“ oxidieren: an diesem Tag ruhte die Arbeit („blauer Montag“). Nach dem Volksglauben notierte der Teufel die Sünden auf Pergament aus Tierhaut: bei zu vielen passte es auf keine (Kuh-)Haut mehr.
Gut zu wissen: Der Ausdruck verbreitete sich vor allem durch Soldaten und meint heute alles Standardmäßige, Fantasielose. Butter war lange ein wertvolles Gut: die Redensart zeugt von ihrem hohen Stellenwert. Wer heute „etwas ausbaden muss“, trägt die Folgen für etwas, das andere verursacht haben.
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