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Tiergruppen: Rudel, Herde, Schwarm lernen
15 Fragen · Natur
Rudel, Herde, Schwarm: im Deutschen kommt man mit erstaunlich wenigen Wörtern erstaunlich weit. Anders als das Englische, das für fast jede Art eine eigene Wendung kennt, teilt sich unsere Sprache die Sammelbezeichnungen auf wenige große Gruppen auf. Wer diese Handvoll kennt, liegt in den allermeisten Fällen richtig.
Im Rudel leben die Jäger und die großen Katzen: Wölfe ziehen als Familie umher, und auch Löwen sind die einzige Katzenart, die dauerhaft in Gruppen lebt. Die Herde gehört den Pflanzenfressern: Elefanten, Schafe, Rinder, Pferde und Ziegen bilden sie, meist geführt von einem erfahrenen weiblichen Tier. Der Schwarm ist die Form der Vielen: Fische stehen darin so dicht, dass tausende Tiere wie ein einziger Körper wirken, Vögel ziehen darin über den Himmel, und Mücken tanzen abends in Säulen über dem Weg.
Für die staatenbildenden Insekten gibt es das Volk: Ein Bienenvolk zählt im Sommer bis zu 60.000 Tiere mit einer einzigen Königin, ein Ameisenvolk kann über eine Million umfassen. Dazu kommen drei Sonderfälle, die man einfach wissen muss: Jagdhunde bilden eine Meute, Wildschweine eine Rotte, und Pinguine brüten in einer Kolonie: dicht an dicht, um die Wärme zu halten.
Diese Stufe deckt den Alltag ab. Wer sie sicher beherrscht, versteht neun von zehn Tiergruppen, die einem im Zoo, im Wald oder in der Zeitung begegnen.
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