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Tiergruppen: Kolonie, Schule & Co. lernen
15 Fragen · Natur
Sobald man den Alltag verlässt, wird es feiner. Diese Stufe sammelt die Bezeichnungen, die man kennt, wenn man genauer hinsieht und die im Gespräch tatsächlich den Unterschied machen.
Die Kolonie ist die Wohngemeinschaft: Biber leben als Familie in einer, Kaninchen graben ihre Baue zu ganzen Siedlungen aus, Fledermäuse ziehen ihre Jungen in Wochenstuben auf, und Dachse erweitern ihren Bau über Generationen. Auch Störche und Flamingos brüten in Kolonien, ebenso Erdmännchen, bei denen immer ein Tier Wache hält.
Im Wasser gilt eine eigene Ordnung. Wale und Delfine ziehen in einer Schule, bei Zahnwalen oft lebenslang zusammen. Und der feine Unterschied, an dem viele scheitern: Ein dichter, gleichgerichteter Fischverband ist ein Schwarm, ein lockerer dagegen eine Schule: viele Arten wechseln bei Gefahr blitzschnell von der einen Form in die andere.
Bei den Primaten wird zwischen Trupp und Horde unterschieden; Paviane ziehen im Trupp, in fester Ordnung mit gesichertem Anfang und Ende. Hyänen wiederum leben im Clan, angeführt von Weibchen, die ausnahmslos über den Männchen stehen. Elche und Seehunde bilden ein Rudel, Termiten einen Staat mit Millionen Bewohnern und sind dabei gar keine Ameisen, sondern nächste Verwandte der Schaben.
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