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Vogelstimmen (häufige Arten) lernen

30 Fragen · Natur

Wer im Frühling früh am Morgen das Fenster öffnet, hört ein Konzert, das sich mit etwas Übung in einzelne Stimmen zerlegen lässt. Früh dabei ist die Amsel, deren Gesang zu den schönsten heimischen Vogelstimmen zählt; das Rotkehlchen singt sogar nachts unter Straßenlaternen. Dazu kommen die Kohlmeise, die größte heimische Meise, und die kleinere Blaumeise mit ihrem blauen Käppchen, der Buchfink, dessen Gesang regional wie ein „Dialekt“ klingt, und die Singdrossel, die jede Strophe mehrmals wiederholt. Ebenso schön flötet die Mönchsgrasmücke, die ihren Namen der dunklen Kopfkappe verdankt. Manche Arten verrät erst der Gesang. Zilpzalp und Fitis sehen fast gleich aus: Der eine ruft seinen Namen „zilp-zalp“, der andere singt eine weiche, absteigende Strophe. Der winzige Zaunkönig schmettert erstaunlich laut aus dem Gebüsch, während die unscheinbare Heckenbraunelle mausartig am Boden huscht. Der Star ist ein begabter Stimmenimitator, der Kuckuck trägt seinen Ruf schon im Namen, und die Goldammer singt angeblich „wie-wie-wie hab ich dich lieb“. Der Buntspecht trommelt als Reviersignal, der Grünspecht „lacht“ höhnisch, und der Kleiber läuft als einziger heimischer Vogel kopfüber den Stamm hinab. Auch in Dorf und Stadt gibt es viel zu hören. Der Haussperling lebt seit Jahrtausenden beim Menschen, der Feldsperling eher am Ortsrand. Der Grünfink ist häufiger Gast an Futterstellen, der bunte Stieglitz heißt wegen seiner Vorliebe für Distelsamen auch „Distelfink“, und die Bachstelze wippt trippelnd mit dem Schwanz. Türkentaube und Ringeltaube, die größte Taube Europas, leben dicht beim Menschen; hoch oben jagt der Mauersegler, der fast sein ganzes Leben in der Luft verbringt. Rabenkrähe, Elster und Eichelhäher, die „Waldpolizei“, zählen zu den klügsten Vögeln. Und über den Feldern kreisen Mäusebussard und Rotmilan, für den Deutschland besondere Verantwortung trägt.

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In PurFact kommt jede Karte genau dann wieder, wenn du sie sonst vergessen würdest. So bleibt das Wissen hängen.

Alle Fragen mit Lösung

Welcher Vogel ruft hier?

Vogel

Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Amsel

Die Amsel ist einer der häufigsten Vögel in Gärten und Parks. Das Männchen ist tiefschwarz mit gelbem Schnabel, das Weibchen braun; ihr Gesang zählt zu den schönsten heimischen Vogelstimmen.

💡 Wusstest du? Die Amsel war ursprünglich ein scheuer Waldvogel und wurde erst später zum vertrauten Stadtvogel.

Vogel

Foto: Juan Emilio · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

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Rotkehlchen

Das Rotkehlchen ist an seiner orangeroten Brust unverkennbar und einer der beliebtesten Gartenvögel. Es ist wenig scheu und folgt Gärtnern oft, um aufgescheuchte Würmer zu erbeuten.

💡 Wusstest du? Das Rotkehlchen singt sogar nachts unter Straßenlaternen und verteidigt sein Revier hartnäckig.

Vogel

Foto: Sławek Staszczuk · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Kohlmeise

Die Kohlmeise ist die größte und häufigste heimische Meise. Sie ist an Futterhäuschen sehr zutraulich und im Winter ein regelmäßiger Gast.

💡 Wusstest du? Die Kohlmeise ist die größte heimische Meise und trägt einen schwarzen Längsstreifen auf der Brust.

Vogel

Foto: Luc Viatour · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Blaumeise

Die Blaumeise ist kleiner als die Kohlmeise und an blauer Kappe und blauen Flügeln zu erkennen. Sie turnt geschickt kopfüber an Zweigen und Meisenknödeln.

💡 Wusstest du? Die kleine Blaumeise ist an ihrem blauen Käppchen leicht zu erkennen und ein akrobatischer Kletterer.

Vogel

Foto: MichaelMaggs (Bearb. Arad) · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Buchfink

Der Buchfink ist einer der häufigsten Vögel Europas. Das Männchen fällt durch seine rostrote Brust und blaugraue Kappe auf.

💡 Wusstest du? Der Buchfink zählt zu den häufigsten Vögeln Europas; sein Gesang klingt regional unterschiedlich wie ein „Dialekt“.

Zilpzalp

Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Zilpzalp

Der Zilpzalp ist ein winziger, unscheinbar olivbrauner Laubsänger: kaum vom Fitis zu unterscheiden, außer am Gesang.

💡 Wusstest du? Der Zilpzalp benennt sich selbst: Sein Ruf klingt wie „zilp-zalp“.

Fitis

Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Fitis

Der Fitis ist ein zierlicher Laubsänger mit gelblicher Brust: er singt eine weiche, absteigende Strophe.

💡 Wusstest du? Fitis und Zilpzalp sehen fast gleich aus: nur am Gesang sicher zu trennen.

Singdrossel

Foto: Andreas Trepte · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Singdrossel

Die Singdrossel ist eine bräunliche Drossel mit gepunkteter Brust und einem lauten, abwechslungsreichen Gesang.

💡 Wusstest du? Die Singdrossel wiederholt jede Strophe ihres Gesangs mehrmals.

Vogel

Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Star

Der Star ist im Prachtkleid schwarz mit metallischem Schimmer und hellen Punkten. Er ist ein begabter Stimmenimitator und bildet außerhalb der Brutzeit riesige Schwärme.

💡 Wusstest du? Stare bilden riesige Schwärme, die am Abendhimmel wogende Muster formen.

Vogel

Foto: Terragio67 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Haussperling

Der Haussperling, auch Spatz genannt, lebt gesellig in der Nähe des Menschen. In vielen Städten ist er trotz seiner einstigen Häufigkeit inzwischen seltener geworden.

💡 Wusstest du? Der Haussperling (Spatz) lebt seit Jahrtausenden in der Nähe des Menschen.

Vogel

Foto: Peter P. Othagoer · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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Feldsperling

Der Feldsperling ähnelt dem Haussperling, lebt aber eher am Ortsrand und in offener Landschaft. Männchen und Weibchen sehen gleich aus: anders als beim Haussperling.

💡 Wusstest du? Anders als der Haussperling trägt der Feldsperling einen braunen Scheitel und einen schwarzen Wangenfleck.

Vogel

Foto: Francis C. Franklin · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Grünfink

Der Grünfink ist ein kräftiger, olivgrüner Finkenvogel mit gelben Abzeichen. Er ist ein häufiger Gast an Futterstellen und ernährt sich von Samen.

💡 Wusstest du? Der Grünfink zeigt beim Flug auffällig gelbe Streifen an Flügeln und Schwanz.

Stieglitz

Foto: Holger Uwe Schmitt · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Stieglitz

Der Stieglitz ist an seinem roten Gesicht und den gelben Flügelbinden unverkennbar: ein bunter Finkenvogel.

💡 Wusstest du? Der bunte Stieglitz heißt auch „Distelfink“, weil er gern Distelsamen frisst.

Vogel

Foto: Alexis Lours · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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Zaunkönig

Der Zaunkönig ist einer der kleinsten heimischen Vögel und trägt seinen kurzen Schwanz meist keck aufgestellt. Er lebt versteckt in dichtem Gebüsch.

💡 Wusstest du? Der winzige Zaunkönig hat für seine Größe eine erstaunlich laute, schmetternde Stimme.

Vogel

Foto: Hobbyfotowiki · CC0 · Wikimedia Commons

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Heckenbraunelle

Die Heckenbraunelle ist ein sperlingsgroßer, unscheinbar brauner Vogel. Sie hält sich meist verborgen am Boden auf und wird deshalb oft übersehen.

💡 Wusstest du? Die unscheinbare Heckenbraunelle huscht meist mausartig am Boden durch das Gebüsch.

Vogel

Foto: Chme82 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Kleiber

Der Kleiber ist ein kompakter, blaugrauer Vogel mit schwarzem Augenstreif, der flink an Baumstämmen entlangklettert. Er verklebt sein Nistloch mit Lehm auf die passende Größe.

💡 Wusstest du? Der Kleiber ist der einzige heimische Vogel, der kopfüber einen Baumstamm hinablaufen kann.

Vogel

Foto: Hobbyfotowiki · CC0 · Wikimedia Commons

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Buntspecht

Der Buntspecht ist der häufigste Specht Deutschlands, schwarz-weiß mit rotem Fleck. Man hört ihn oft, bevor man ihn sieht: am typischen Trommeln und lauten Rufen.

💡 Wusstest du? Sein Trommeln gegen Baumstämme dient nicht der Nahrungssuche, sondern als weithin hörbares Reviersignal.

Grünspecht

Foto: User:Hans-Jörg Hellwig · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Grünspecht

Der Grünspecht ist grün gefiedert mit roter Kappe und sucht seine Nahrung (vor allem Ameisen) oft am Boden.

💡 Wusstest du? Der Grünspecht „lacht“: sein Ruf klingt wie höhnisches Gelächter.

Kuckuck

Foto: Locaguapa · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Kuckuck

Der Kuckuck ist ein schlanker, taubengroßer Vogel: bekannter als durch sein Aussehen ist er durch seinen namensgebenden Ruf.

💡 Wusstest du? Der Kuckuck legt seine Eier in fremde Nester und lässt andere Vögel brüten.

Vogel

Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Mönchsgrasmücke

Die Mönchsgrasmücke ist ein unauffälliger grauer Singvogel mit auffälliger Kopfkappe. Ihr abwechslungsreicher, flötender Gesang zählt zu den schönsten heimischen Vogelstimmen.

💡 Wusstest du? Ihren Namen hat sie von der schwarzen (Männchen) bzw. braunen (Weibchen) Kopfkappe.

Vogel

Foto: AlexeySokolov1971 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Mauersegler

Der Mauersegler ähnelt einer Schwalbe, ist aber größer und ein wahres Flugwunder. Nur zum Brüten landet er kurz an hohen Gebäuden: ansonsten bleibt er ständig in der Luft.

💡 Wusstest du? Der Mauersegler verbringt fast sein ganzes Leben in der Luft: er frisst, schläft und paart sich im Flug.

Vogel

Foto: Alexis Lours · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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Rabenkrähe

Die Rabenkrähe ist ein komplett schwarzer, kräftiger Rabenvogel. Krähen zählen zu den intelligentesten Vögeln und lösen sogar knifflige Aufgaben.

💡 Wusstest du? Rabenkrähen gelten als äußerst intelligent und benutzen sogar Werkzeuge.

Vogel

Foto: Alexis Lours · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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Elster

Die Elster ist ein auffälliger schwarz-weißer Rabenvogel mit langem Schwanz. Sie gilt als besonders klug; ihr Ruf als „Diebin glänzender Dinge“ ist allerdings übertrieben.

💡 Wusstest du? Die Elster gehört zu den wenigen Tieren, die sich selbst im Spiegel erkennen.

Vogel

Foto: Luc Viatour · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Eichelhäher

Der Eichelhäher ist ein farbenprächtiger Rabenvogel mit auffällig blau gemusterten Flügelfedern. Als „Waldpolizei“ warnt er mit lautem Krächzen die anderen Tiere vor Gefahr.

💡 Wusstest du? Der Eichelhäher vergräbt tausende Eicheln als Wintervorrat und pflanzt so unabsichtlich neue Eichen.

Rotmilan

Foto: Thomas Kraft (ThKraft) · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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Rotmilan

Der Rotmilan ist ein eleganter Greifvogel mit rostrotem Gefieder und tief gegabeltem Schwanz: Deutschland trägt für ihn besondere Verantwortung.

💡 Wusstest du? Der Rotmilan mit gegabeltem Schwanz brütet zu großen Teilen in Deutschland.

Mäusebussard

Foto: Morbakka · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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Mäusebussard

Der Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel Mitteleuropas: oft sieht man ihn kreisend oder auf Zaunpfählen sitzend.

💡 Wusstest du? Der Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel Mitteleuropas.

Vogel

Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Türkentaube

Die Türkentaube ist eine schlanke, hellbeige Taube mit einem schmalen schwarzen Halsband. Sie lebt fast ausschließlich in der Nähe des Menschen.

💡 Wusstest du? Die Türkentaube breitete sich im 20. Jahrhundert in wenigen Jahrzehnten über ganz Europa aus.

Ringeltaube

Foto: Marek Szczepanek · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Ringeltaube

Die Ringeltaube ist die größte heimische Taube: kenntlich am weißen Halsfleck und den weißen Flügelbinden.

💡 Wusstest du? Die Ringeltaube ist die größte Taube Europas.

Vogel

Foto: NorbertNagel · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Bachstelze

Die Bachstelze ist ein schlanker schwarz-weiß-grauer Vogel mit sehr langem Schwanz. Sie läuft trippelnd über offene Flächen und Wege, oft in Wassernähe.

💡 Wusstest du? Die Bachstelze wippt beim Laufen unentwegt mit ihrem langen Schwanz.

Vogel

Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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Goldammer

Die Goldammer ist ein Vogel offener Feldlandschaften; das Männchen leuchtet gelb an Kopf und Brust. Von erhöhten Sitzwarten trägt es unermüdlich seinen Gesang vor.

💡 Wusstest du? Der Gesang der Goldammer wird gern als „wie-wie-wie hab ich dich lieb“ umschrieben.

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