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Wirtschaft-Grundlagen lernen
10 Fragen · Wirtschaft
Wirtschaft beginnt im Kleinen: Ein Bäcker merkt, dass seine Brötchen morgens knapp sind, und hebt den Preis: im Marktmodell bestimmen Angebot und Nachfrage, was etwas kostet. Dass sich der Markt auf diese Weise selbst reguliert, beschrieb der schottische Ökonom Adam Smith 1776 in „Der Wohlstand der Nationen“; sein Bild von der „unsichtbaren Hand“ ist bis heute berühmt. Wie einzelne Unternehmen dabei wirtschaften, untersucht die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL: die Volkswirtschaftslehre blickt dagegen auf das große Ganze.
Das große Ganze misst man vor allem mit dem Bruttoinlandsprodukt, dem Wert aller Waren und Dienstleistungen, die ein Land in einem Jahr herstellt. Steigen die Preise allgemein, spricht man von Inflation, einem Anstieg des Preisniveaus, bei dem Geld an Kaufkraft verliert; 1923 erlebte Deutschland eine Hyperinflation, in der Geld fast stündlich wertlos wurde. Über die Preisstabilität im Euroraum wacht heute die Europäische Zentralbank in Frankfurt, die den Leitzins festlegt und eine Inflation von mittelfristig 2 % anstrebt. Als Bargeld kam der Euro 2002 in die Taschen, mit Scheinen, die bewusst erfundene Brücken und Tore zeigen.
Auch der Staat muss rechnen. Ausgaben übersteigen die Einnahmen: so knapp lässt sich ein Haushaltsdefizit beschreiben, das meist mit neuen Schulden gedeckt wird. Unternehmen wiederum holen sich Kapital über Aktien: jede ist ein Anteil am Unternehmen. Gehandelt werden viele der bekanntesten Konzerne an der New York Stock Exchange an der Wall Street, wo ein Gong jeden Handelstag eröffnet und schließt.
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