🪁
Benjamin Franklin lernen
10 Fragen · Wissenschaft
Benjamin Franklin, 1706 in Boston geboren, war eine Ausnahmegestalt: Drucker, Verleger, Erfinder, Naturforscher, Diplomat und einer der Gründerväter der USA: ein Selfmademan, der die Schule früh verließ und sich sein Wissen selbst aneignete.
Berühmt wurde er durch seine Versuche mit der Elektrizität. Mit dem waghalsigen Drachen-Experiment im Gewitter wollte er zeigen, dass Blitze nichts anderes sind als elektrische Entladungen: dieselbe Kraft, die man auch im Labor erzeugen konnte. Aus dieser Erkenntnis entwickelte er eine der nützlichsten Erfindungen überhaupt, den Blitzableiter, der bis heute unzählige Gebäude schützt. Von ihm stammen auch die Begriffe „positive" und „negative" Ladung.
Franklins Erfindergeist kannte kaum Grenzen: Er erfand die Bifokalbrille, einen sparsamen Ofen und vieles mehr und meldete bewusst keine Patente an, weil er wollte, dass alle davon profitieren.
Als Staatsmann war er einer der Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und gewann als Gesandter in Paris Frankreich als Verbündeten im Unabhängigkeitskrieg. Bis heute blickt sein Gesicht von der 100-Dollar-Note. Er starb 1790 als einer der berühmtesten Männer seiner Zeit.
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