Welches Instrument spielte Duke Ellington?
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Klavier
Billy Strayhorn sagte über ihn, er spiele Klavier, sein eigentliches Instrument aber sei das Orchester.
💡 Wusstest du? Seine erste Klavierlehrerin hieß tatsächlich Mrs. Clinkscales.
11 Fragen · Musik
Edward Kennedy Ellington wurde 1899 in Washington geboren, in eine Familie, in der beide Eltern Klavier spielten. Schon als Junge achtete er so sehr auf Kleidung und Haltung, dass ein Freund ihn „Duke“ nannte, den Herzog. Den ersten Klavierunterricht bekam er bei einer Lehrerin mit dem wunderbar passenden Namen Mrs. Clinkscales, das meiste aber lernte er, indem er den Ragtime-Pianisten seiner Stadt auf die Finger schaute. 1923 ging er nach New York. Der Durchbruch kam 1927: Sein Orchester wurde Hausband im Cotton Club in Harlem, wo schwarze Musiker vor einem rein weißen Publikum spielten. Radioübertragungen aus dem Club machten die Band im ganzen Land bekannt. Ellington schrieb nicht für Instrumente, sondern für Menschen; er kannte den Ton jedes einzelnen Bläsers und baute seine Stücke um ihn herum. So entstanden Klangfarben wie in „Mood Indigo“ von 1930. Ab 1939 hatte er einen Partner, ohne den man sich sein Werk kaum denken kann: den Komponisten Billy Strayhorn. Von ihm stammt „Take the A Train“, ab 1941 die Erkennungsmelodie des Orchesters. In den 1950er-Jahren galten Big Bands als altmodisch, bis zum Newport Jazz Festival 1956. Dort blies der Tenorsaxofonist Paul Gonsalves ein Solo über 27 Chorusse, das Publikum sprang von den Stühlen, und die Platte „Ellington at Newport“ wurde ein Bestseller. Ellington blieb fast ein halbes Jahrhundert mit seinem Orchester unterwegs und schrieb über tausend Stücke. 1973 erschien seine Autobiografie „Music Is My Mistress“, im Jahr darauf, 1974, starb er in New York.
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Klavier
Billy Strayhorn sagte über ihn, er spiele Klavier, sein eigentliches Instrument aber sei das Orchester.
💡 Wusstest du? Seine erste Klavierlehrerin hieß tatsächlich Mrs. Clinkscales.
Cotton Club
Radioübertragungen aus dem Club machten die Band im ganzen Land bekannt.
💡 Wusstest du? Auf der Bühne standen nur schwarze Künstler, ins Publikum ließ der Club dagegen nur Weiße.
Take the A Train
Der Titel verweist auf die New Yorker U-Bahn-Linie A, die nach Harlem fuhr.
💡 Wusstest du? Der Komponist machte daraus ein Lied, nachdem Ellington ihm den Weg zu seiner Wohnung mit genau dieser Linie beschrieben hatte.
Billy Strayhorn
Ellington nannte ihn seinen rechten Arm, seinen linken Arm und alle Augen in seinem Hinterkopf; viele Stücke schrieben sie so eng zusammen, dass sich die Anteile kaum trennen lassen.
💡 Wusstest du? Seine Ballade „Lush Life“ begann Strayhorn schon als Teenager.
Paul Gonsalves
Das Stück war „Diminuendo and Crescendo in Blue“; die Begeisterung beim Newport Jazz Festival brachte das Orchester zurück an die Spitze.
💡 Wusstest du? Kurz danach erschien Ellington auf dem Titelbild des Magazins „Time“.
Edward
„Duke“ nannte ihn ein Schulfreund wegen seiner eleganten Kleidung und seiner feinen Manieren.
💡 Wusstest du? Die Eleganz blieb sein Markenzeichen; er galt zeitlebens als einer der bestgekleideten Musiker seiner Zeit.
Washington
Beide Eltern spielten Klavier; sein Vater arbeitete zeitweise als Butler, auch im Weißen Haus.
💡 Wusstest du? Das Klavierspiel lernte er vor allem, indem er den Ragtime-Pianisten seiner Stadt zusah.
Mood Indigo
Der eigentümliche Klang entstand, weil Trompete, Posaune und Klarinette in ungewohnten Lagen zusammen spielten.
💡 Wusstest du? Ellington erzählte, er habe es in einer Viertelstunde geschrieben, während seine Mutter das Abendessen kochte.
Music Is My Mistress
Er veröffentlichte sie ein Jahr vor seinem Tod, mit Erinnerungen an Reisen, Musiker und Begegnungen aus fünf Jahrzehnten.
💡 Wusstest du? Sein Leitsatz über Musik: Es gebe nur zwei Arten, gute Musik und die andere.
1974
Er starb mit 75 Jahren an Lungenkrebs und einer Lungenentzündung.
💡 Wusstest du? 1965 verweigerte ihm der Pulitzer-Vorstand einen Sonderpreis; der 66-Jährige spottete, das Schicksal wolle wohl nicht, dass er zu jung berühmt werde.
Foto: Hans Gerber · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Duke Ellington
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