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Sanada Yukimura: Quiz
10 Fragen · Geschichte
Sanada Yukimura, eigentlich Sanada Nobushige, kam 1567 als zweiter Sohn des listigen Kriegsherrn Sanada Masayuki zur Welt. Die Sanada waren eine kleine Familie aus den Bergen von Shinano, die zwischen den großen Mächten nur überlebte, weil sie geschickt die Seiten wechselte und ihre Burgen zäh verteidigte. Im Jahr 1600 hielten Vater und Sohn auf der Burg Ueda das Heer von Tokugawa Hidetada so lange auf, dass der Erbe der Tokugawa zur entscheidenden Schlacht zu spät kam. Sein älterer Bruder Nobuyuki stand dagegen auf der Seite der Tokugawa, und so überlebte die Familie, egal wer gewann.
Der Sieger Ieyasu ließ Vater und Sohn nicht hinrichten, sondern verbannte sie nach Kudoyama am Fuß des Kōya-san, des heiligen Bergs der Shingon-Mönche. Dort lebten sie gut vierzehn Jahre in Armut, der Vater starb in der Verbannung. Erst als die Toyotomi 1614 Krieger für die Burg Osaka suchten, kehrte Yukimura auf die Bühne zurück. Vor den Mauern ließ er eine eigene Bastion bauen, die Sanada-maru, und schlug von dort im Winter die Angreifer blutig zurück.
Im Sommer 1615 zog er mit Truppen in leuchtend roter Rüstung in die letzte Schlacht. Auf ihren Bannern stand das Wappen der Sanada: sechs Münzen, das Fährgeld über den Fluss der Unterwelt, ein Zeichen, dass man bereit war zu sterben. Bei Tennōji stürmte er direkt auf das Hauptquartier von Tokugawa Ieyasu zu und soll ihn in Bedrängnis gebracht haben. Dann fiel er, erschöpft, am 3. Juni 1615. Die spätere Legende gab ihm zehn treue Gefährten, darunter den Ninja Sarutobi Sasuke, und machte ihn zum Inbegriff des tapferen Verlierers.
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