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Toyotomi Hideyoshi: Quiz
11 Fragen · Geschichte
Toyotomi Hideyoshi stieg so hoch auf wie kein anderer Mensch im alten Japan. Er kam 1537 in dem Dorf Nakamura in der Provinz Owari zur Welt, als Sohn eines einfachen Fußsoldaten, ohne Familiennamen und ohne Aussicht. Klein, mager und mit einem faltigen Gesicht, bekam er den Spitznamen Affe. Als Diener trat er in die Dienste Oda Nobunagas, und die Legende erzählt, er habe im Winter die Sandalen seines Herrn an der eigenen Brust gewärmt. Nobunaga erkannte das Talent des kleinen Mannes und machte ihn Schritt für Schritt zum General.
Als Nobunaga 1582 im Honnō-ji ermordet wurde, stand Hideyoshi weit im Westen. In Gewaltmärschen eilte er zurück und schlug den Verräter Akechi Mitsuhide wenige Tage später bei Yamazaki. Damit war er der Erbe von Nobunagas Werk. Ab 1583 ließ er in Osaka eine gewaltige Burg errichten, 1585 ernannte ihn der Kaiser zum Kampaku, zum Regenten. Shōgun konnte er wegen seiner niedrigen Herkunft nicht werden. 1590 unterwarf er mit der Belagerung von Odawara den Klan der Hōjō, und Japan war nach über hundert Jahren Krieg wieder geeint.
Hideyoshi liebte den Prunk. Er ließ einen tragbaren Teeraum ganz aus Gold bauen und beschäftigte den großen Teemeister Sen no Rikyū, dem er 1591 dennoch befahl, sich das Leben zu nehmen. Er entwaffnete die Bauern, ließ das Land vermessen und verfolgte zunehmend die Christen: 1597 wurden in Nagasaki 26 von ihnen gekreuzigt.
Seine letzten Jahre galten zwei Zielen. Zweimal, 1592 und 1597, schickte er gewaltige Heere nach Korea, um von dort China zu erobern; beide Feldzüge scheiterten. Und er wollte die Herrschaft seinem spät geborenen Sohn Toyotomi Hideyori sichern. Als Hideyoshi 1598 starb, ließ er fünf Regenten schwören, den Jungen zu schützen. Einer von ihnen war Tokugawa Ieyasu.
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